Mit souveräner Sicherheit , aber nur teilweise emotinal berührend, musizierte das Berliner Holzbläserquintett. Foto: sch

Dachauer Schlosskonzerte: Bläserquintett nur bedingt überzeugend

Dachau - Die einen können pefekt und gleichzeitig packend musizieren, die anderen eben nur perfekt. Der kleine Unterschied, der ein gutes Konzert ausmacht, wurde im Schlosskonzert deutlich.

Das Philharmonische Bläserquintett Berlin musizierte zwar mit höchstem technischem Können, jedoch erreichte das Emotionale in der Musik die Hörer nicht. Die besten Stücke waren Paul Hindemiths Kleine Kammermusik für Blöser op. 24/2 und Carl Nielsens Quintett op. 43.

Beide Kompositionen stecken voll farben- und ausdrucksreichen Wendungen. Michael Hasel (Flöte), Andreas Wittman (Oboe), Walter Seyfarth (Klarinette), Fergus MCWilliam (Horn) und Henning Trog (Fagott) sind Mitglieder der Berliner Philharmoniker und spielen, wie es sich für versierte Orchestermusiker gehört, äußerst gewissenhaft und in einem präzisen und traumwandlerisch sicheren Dialog - aber eben sehr sachlich.

Locker und voll tänzerischer Spielfreude, wie man sich das ganze Konzert gewünscht hätte, waren schließlich die Zugaben: ein Walzer und der Tango "El Porsche negro", der abfuhr wie ein Rennwagen. (sch)

Auch interessant

Kommentare