Gedenken in der Kapelle: Bürgermeister Anton Kerle (l.) begrüßte den Kreisvorsitzenden Peter Niedermair.

„Das Blatt kann sich schnell wenden“

Dachau - Mit einem würdigen Beginn startete die Frühjahrstagung des Kreisverbandes Dachau des Krieger-, Soldaten- und Reservistenvereine in Altomünster.

Die Delegierten aus den Mitgliedsvereinen fanden sich in der Kriegerkapelle in Altomünster ein.

Der Vorsitzende Peter Niedermair gab zu bedenken, dass der Frieden nicht selbstverständlich ist. Deshalb sei der alljährliche Volkstrauertag und das Gedenken an den Kriegerdenkmälern sehr wichtig, um die schrecklichen Ereignisse aus den beiden Weltkriegen nicht zu vergessen und daraus zu lernen. „Das Blatt kann sich schnell wenden“, meinte er weiter. „Wir haben nun schon 70 Jahre Frieden. Jedes Kreuz auf dem Friedhof bei der Kapelle ist ein Schicksal und erinnert stellvertretend an die Millionen von Gefallenen und Vermissten aus den vergangenen Kriegen. Deshalb darf auch der Volkstrauertag nicht schön langsam in Vergessenheit geraten als Tag für den Frieden“.

Bei der Frühjahrstagung in der Gaststätte Maierbräu freute sich Niedermair zusammen mit Schriftführer Albert Winkler darüber, dass von den 29 eingeladenen Mitgliedsvereinen 20 Vereine ihre Vereinsvertreter geschickt hatten. Nach einem kurzen Rückblick lieferte Kassier Karl Böller einen detaillierten Überblick über die Finanzen des Kreisverbandes ab. Für Versicherungsfragen steht der stellvertretende Vorsitzende Uwe Hasselhorst mit Rat und Tat zur Seite, erklärte Niedermair noch ergänzend. Für das Jahr 2016 erwähnte Niedermair die 20-Jahr-Feier des Kreisverbandes am 9. Oktober im Gasthaus Doll in Ried.

(khr)

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