"Das hätte Außenwirkung"

Karlsfeld - Bürgermeister Stefan Kolbe ist sehr an einer Städtepartnerschaft interessiert.

„Ich würde mich freuen, eine ausländische Kommune für eine Städtepartnerschaft zu gewinnen“, so der Karlsfelder Rathaus-Chef. „Wir müssen da Bewegung reinbringen und was auf die Füße bringen“, fordert er. „Das Thema wird in nächster Zeit im Gemeinderat heiß diskutiert werden“, prognostiziert Kolbe. Zunächst gelte es, die Rahmenbedingungen festzulegen.

Der Gemeinderat wird sich auch mit einem Antrag der süditalienischen Stadt Muro Lucano befassen. „Ist das das Richtige?“, fragt Stefan Kolbe, der dem Antrag aber grundsätzlich „was abgewinnen kann“.

Eine Städtepartnerschaft dürfe nicht nur auf dem Papier bestehen. „Da muss man was dafür tun“, sagt Stefan Kolbe. „So eine Partnerschaft muss mit Leben erfüllt werden.“ Die Zugewinne könnten allerdings erheblich sein, sowohl in kultureller und sportlicher Hinsicht als auch im touristischen und wirtschaftlichen Bereich.

"Eine Städtepartnerschaft hätte natürlich eine große Außenwirkung. Die Zeit ist reif dafür“, ist sich der Karlsfelder Bürgermeister sicher. (ek)

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