"Das Wintermärchen ist wahr geworden"

Röhrmoos - Zu den Höhepunkten der Jubiläumswoche des Röhrmooser Wintersportvereins hat der Biathlon gezählt. 36 Sportler haben mit starker Laufleistung und sicherem Auge geglänzt.

Rund 250 Zuschauer haben die Biathleten lautstark angefeuert. Lange sah es so aus, als würde die 1. Mannschaft der Bund Naturschutz-Ortsgruppe das Rennen machen. Zum Schluss wurde das Team, bestehend aus Peter Kulzer, Eva Bormann, Elvira Pillhöfer und Mike Humbs, aber doch noch von den Altmeistern des WSV Röhrmoos überrundet. Die Mannschaft (bestehend aus Michael Reischl, Sepp Nauderer, Hans Fottner und Doris Stich) siegte auf der 350 Meter langen Strecke mit 8,41 Minuten.

Überraschend stark waren die drei Teams vom Bund Naturschutz, deren Chef Horst Pillhöfer als Letzter gestartet war und ohne Fehlschuss den Wettbewerb beendet hatte. „Das Wildern in der Natur hat uns so stark gemacht“, scherzte Pillhöfer. Mannschaft 1 vom Bund Naturschutz wurde mit einer Zeit von 8,58 Minuten Zweite, Mannschaft 3 kam mit 9,14 Minuten auf den dritten Platz und Team 2 belegte Platz sieben (17,27 Minuten).

Der Schützenverein Gemütlichkeit Röhrmoos hat drei Teams gestellt. Das beste Ergebnis erreichte hier Team 3, das mit einer Zeit von 11,15 Minuten in der Gesamtwertung auf dem vierten Platz gelandet ist. Fünfter wurde „Glück auf“ Sigmertshausen (12,26 Minuten), wenngleich Heinz Reiser wegen Bindungsproblemen Startschwierigkeiten hatte.

Derartige Lachnummern gab es einige, denn auch an spektakulären Stürzen fehlte es bei diesem Biathlon nicht. Team 1 der Röhrmooser Schützen blieb hinter den Erwartungen zurück (sechster Platz, 14,56 Minuten), was aber einzig und allein auf die schwachen Schießleistungen zurückzuführen ist, während bei Team 2 des Röhrmooser Schützenvereins (achter Platz, 19,53 Minuten) auch Konditionsschwächen nicht zu verbergen waren. Selbst Ex-Schützenmeister Hans Gschwandtner konnte da nichts mehr zu einer Ergebniskorrektur beitragen. Vor Strafrunden kaum retten konnte sich das WSV 2-Team, das über den letzten Platz (20,52 Minuten) auch nicht hinausgekommen ist.

Egal, wie die Platzierung aussah, die Freude und der Jubel bei der Siegerehrung durch den WSV-Vorsitzenden Peter Schüssler kannte keine Grenzen. Schüsslers besonderer Dank galt Alois Rager und dessen Frau Mechthild für die Organisation und Durchführung des Wettbewerbs, von dem auch Bürgermeister Hans Lingl schwärmte: „Das Wintermärchen ist wahr geworden.“

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