Giovanni Allegra, Vizepräsident von Aitef und Präsident von Aitef Sizilien (3.v.l.), dankte Marianne Gagliardi (2.v.l.) für ihre Arbeit in Karlsfeld. Foto: hab

Deutsch-italienische Partnerschaft gelebt

Karlsfeld - Vereinsvorstand, Mitglieder und einige Gemeinderäte haben im Gemeindesaal der Korneliuskirche das 40-jährige Bestehen von Aitef gefeiert.

1969 hat Marino Gagliardi zusammen mit einigen anderen italienischen Einwanderern den Verein Aitef gegründet. Bürgermeister Stefan Kolbes Fazit: „Aitef ist aus dem kulturellen Bereich der Gemeinde nicht mehr wegzudenken.“

Aitef, das ist die associazione italiana tutela emigrati famiglie oder auf Deutsch: Italienische Vereinigung zum Schutz der Emigranten und deren Familien. Diese waren vor 40 Jahren zahlreich nach Karlsfeld gekommen. Einige von ihnen gründeten in ihrer neuen Heimat Aitef. „Sie haben sich zusammengetan um denen, die nicht Deutsch konnten, zu helfen und sie zu unterstützen“, erinnerte Vereinsvorsitzende Marianne Gagliardi, deren verstorbener Mann Marino lange Aitef-Vorsitzender in Karlsfeld war.

Zudem habe Aitef als „Plattform gedient, um Brauchtümer im Ausland am Leben zu halten“, erklärte Marianne Gagliardi den 50 Gästen im Gemeindesaal. Die Vorsitzende betonte den guten Kontakt zu anderen Vereinen und dankte der Gemeinde, der Sparkasse, der Volksbank sowie allen anderen Spendern und Unterstützern.

Bürgermeister Stefan Kolbe sagte, dass sich die italienische Gemeinde gut in Karlsfeld eingefunden habe. Kolbe: „Wir haben ein gutes Zusammenleben in Karlsfeld.“ Dazu habe auch Aitef einen Beitrag geleistet. Der Bürgermeister ermutigte die 78 Mitglieder sich weiter ehrenamtlich zu engagieren.

Pfarrer Reinhard Biller blickte auf die nunmehr seit 24 Jahren bestehende Partnerschaft zwischen Aitef und der Korneliuskirche zurück. Zu Marianne Gagliardi gewandt sagte Biller: „Ihr habt als Ehepaar eine wunderbare deutsch-italienische Partnerschaft gelebt“. (flg)

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