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Dieser Name wird sich herumsprechen

Karlsfeld - Die Triathleten haben Leistung und sportliche Fairness gezeigt, die Sieger fühlten sich beim Karlsfelder Seelauf wohl. Einer denkt sogar über einen Vereinswechsel nach: Marcus Klönne.

Marcus Klönne - ein Name, der in Südbayern auch unter Läufern eher unbekannt ist. Doch seit dem vergangenen Sonntag dürfte sich das ändern - und das nicht nur, weil Klönne vom Triathlon-Team Witten den Halbmarathon des Karlsfelder Seelaufs in souveräner Manier nach 1:15:57 Stunden gewann. Dem 38-Jährigen hat das Umfeld, die Strecke und das neu renovierte Stadion so gut gefallen, dass er ernsthaft über einen Vereinswechsel nach Karlsfeld nachdenkt.

Bilder vom Seelauf in Karlsfeld

Karlsfelder Seelauf: Von Halbmarathon bis 0,999 Kilometer

Käme es dazu, hätten die Leichtathleten wieder einen echten Spitzenläufer in ihren Reihen, immerhin war Klönne vor einigen Jahren sogar bei einem großen Stadtmarathon im Ruhrpott bester Deutscher. Auch bei den Frauen war der Halbmarathon eine eindeutige Sache: Raphaela Schurer (LAG Mittlere Isar) gewann in 1:25:00 Stunden .

Bereits anhand der Meldungen war abzusehen, dass der spannendste Lauf der über zehn Kilometer werden würde, und diese Einschätzung wurde durch den Rennverlauf voll bestätigt: Sieben Kilometer lang liefen Jürgen Sonneck (LG Stadtwerke München), der den Seelauf in der Vergangenheit schon zweimal gewonnen hatte, Randolph Möllenberg (LAG Mittlere Isar) und Rene Manthee (LG Telis Finanz Regensburg) an der Spitze. Drei Kilometer vor dem Ziel verspürte Möllenberg Schmerzen in seiner Schulter und musste seine Gegner ziehen lassen. Erst kurz vor dem Stadion zog Manthee dann mit einem beeindruckenden Sprint davon und gewann nach 33:29 Minuten. Sonneck hatte letztlich 14 Sekunden Rückstand, bei Möllenberg war es eine knappe Minute.

Der Sieger ist in Karlsfeld kein Unbekannter: Bei vielen Läufercups war er vorne dabei, konnte ihn aber lange nicht gewinnen. Das gelang ihm erst im Vorjahr, heuer konnte er den Sieg verteidigen. Manthee sagte nach dem Rennen: „Man kann schon sagen, dass ich mich in Karlsfeld wohlfühle. Hier läuft es zunehmend besser für mich.“

Das Zehn-Kilometer-Rennen der Frauen stand im Zeichen der Jugend und der Fairness. Die 17-jährige Vorjahres-Siegerin Elisabeth Weinfurter (TV Zwiesel) war auch diesmal erfolgreich, sie erreichte das Ziel nach 38:32 Minuten. Auf den zweiten Platz kam die Karlsfelderin Monika Fischer (SV Weißblau-Allianz). Um den dritten Platz kämpften die erst 13 Jahre Nada Balcarczyk (FC Puchheim) und die Karlsfelder Triathletin Daniela Zahn. Zahn hatte diesen Kampf schon für sich entschieden, entschloss sich dann aber spontan, der jungen Läuferin den Podestplatz zu überlassen und ließ sie an sich vorbei ins Ziel laufen.

Den Fünf-Kilometer-Lauf gewann wie schon vor zwei Jahren der hochgewachsene 17 Jahre alte Daniel Sturm (Triathlon Karlsfeld) mit einer Zeit von 17:52. Das Frauen-Rennen gewann Carolin Hildebrandt (20:19).

Beim Kinderlauf über 0,999 Kilometer waren diesmal 50 Buben und Mädchen der Jahrgänge 1999 bis 2004 am Start. Für viele war es der erste Lauf außerhalb eines Stadions. Alle Kinder erhielten eine Urkunde und eine Medaille, als schnellster Bub wurde Vitus Schmidt (elf Jahre) ebenso mit einem Pokal ausgezeichnet wie das schnellste Mädchen Carolin Walter (LG Donau/Ilm). Beide versicherten, im nächsten Jahr wieder dabeisein zu wollen.

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