Diskussion um Park&Ride-Gebühren

Petershausen - Die Diplom-Ingenieure Dr. Peter Wehner und Dr. Andreas Hauenstein haben untersucht, welche Konsequenzen für Petershausen entstünden, wenn für die 840 Park&Ride-Plätze Gebühren erhoben würden.

Das Parkraumkonzept wurde nun dem Petershauser Gemeinderat präsentiert.

Hauptnutzer der Stellplätze sind die Pendler. Je nach Höhe der Gebühren würden diese mit ihren Autos auf die Wohngebiete Sonnenberg, Blumenstraße, Rosenstraße und Fliederstraße ausweichen und dort den Anwohnern die Parkplätze wegnehmen. „Jegliche Gebote und Verbote machen nur Sinn, wenn sie kontrolliert werden“, so Wehner. Deshalb soll die Gemeinde mit Parkzeitbegrenzungen zwischen 10 und 14 Uhr arbeiten. Das würde Anwohner und Kunden am wenigsten einschränken, aber 85 Prozent der Pendler ausschließen.

Bevor die Gemeinde eine Gebührenmaßnahme für das P&R erwägt, soll sie die Pendler mit ins Boot holen. „Erfahrungsgemäß haben die Betroffenen ein Einsehen und zahlen für die Stellmöglichkeiten“, so Hauenstein. (hwa)

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