Wir dürfen dem Gegner nicht ins offene Messer laufen: ASV-Trainerin Marion Peccolo warnt ihr Team vor Winkelhaid. dan

ASV droht ein weiteres Déjà-vu-Erlebnis

Dachau - Nach der Niederlagenflut zum Saisonstart kann es für die Teams der Handball-Abteilung des ASV Dachau eigentlich nur noch besser werden.

Das hoffen zumindest die Bayernliga-Frauen vom Stadtwald, doch auch bei ihnen ist die Hoffnung der Vater des Gedankens. Zu Gast in der Georg-Scherer-Halle ist am Samstag, 3. Oktober, um 16 Uhr der TSV Winkelhaid. Und da droht den ASV-Damen ein ähnliches Déjà-vu-Erlebnis wie jüngst in Erlangen. Gegen beide Teams haben die Dachauerinnen in der vergangenen Saison zwei Mal den Kürzeren gezogen.

Nicht zuletzt deshalb sieht ASV-Trainerin Marion Peccolo dem Gastspiel des Vorjahresvierten mit gemischten Gefühlen entgegen. Zum einen schöpft sie zwar Hoffnungen aus den positiven Aktionen, die ihr Team in Erlangen abgeliefert hat, zum anderen bereiten ihr aber jene Phasen Sorgen, in denen ihr Team zu unkonzentriert und nicht cool genug agierte. Und genau diese Passagen nutzten die zweikampfstarken Spielerinnen des HC Erlangen entschlossen zum deutlichen Sieg.

„Wenn wir diese Nervosität in den Griff bekommen, dann können wir dem Favoriten aus Winkelhaid zumindest einen offenen Kampf anbieten“, sagt Marion Peccolo. Sie denkt dabei mit einem gewissen Unbehagen an das Heimspiel in der vergangenen Saison, als man dem TSV Winkelhaid ins offene Messer gelaufen war. „Wir müssen uns auf einen offensivstarken Gegner einstellen, der auf allen Positionen super besetzt ist“, sagt Peccolo. Konzentration und aggressives Abwehrverhalten sowie eine größere Durchschlagskraft im Angriff, sind also gefragt, wenn man sich Außenseiterchancen ausrechnen will.

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