„Wer, wie, wann, wo?“ , fragte Margarita Teresa Fernandez Molina als Edith Stein im Karmelkloster. Foto; sch

Edith Stein ergreifend gespielt

Dachau - m Karmelkloster hat die Schauspielerin Margarita Teresa Fernandez Molina in einer szenischen Lesung dem Leben der Ordensfrau und Heiligen Edith Stein nachgespürt.

Pater Klaus betonte, wie nahe Edith Stein (1891- 1942) den Dachauer Karmelitinnen steht.

Die Frauenrechtlerin, Philosophin und Märtyrerin stammte aus einer jüdisch-orthodoxen Familie in Breslau, konvertierte 1922 zum katholischen Glauben und trat 1933 in den Karmel-Orden in Köln ein. Am 9. August 1942 wurde sie im KZ Auschwitz-Birkenau ermordet. 1987 wurde sie selig und 1998 heilig gesprochen.

In Dachau, damals Ort der Vernichtung und jetzt Ort des Gebetes, werde Edith Stein besonders geehrt, sagte Pater Klaus. Vor der tönernen Büste der Heiligen erzählte Margarita Teresa Fernandez Molina das Leben Edith Steins von ihrer Jugend bis zur Ermordung durch die Nazis nach. Anhand von Schriften der Gelehrten und Bibelstellen ließ sie deren Gestalt in ergreifendem, unter die Haut gehenden Spiel lebendig werden. Wenige Requisiten wie Tisch, Stuhl, Koffer, Kruzifix, die Menora und ein Stück Stoff genügten für eine stimmungsvolle Kulisse. (sch)

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