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Freuten sich bei der Titelverleihung gemeinsam: Bastian Brummer, Verena Mayer, Gaye Irmak, Ludwig Bruckner und Anna Kuschnarowa (von links). foto: nefzger

Eine Schule ohne Rassismus

Weichs - Die Theresia-Gerhardinger-Realschule in Weichs darf sich jetzt offiziell als „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" bezeichnen.

Nach einer langen Arbeitsphase konnten die verantwortlichen Schüler der Abschlussklasse 10c, Verena Mayer und Bastian Brummer, die Urkunde und Plakette für die Schulgemeinschaft entgegennehmen.

Die Schüler investierten viel Zeit, um die Anforderungen des Projektes zu erfüllen. Die damalige Klasse 9c hatte bereits vor eineinhalb Jahren die Vorbereitungen dafür getroffen: Unterschriften mussten gesammelt, ein Pate gefunden werden. Mit der Autorin Anna Kuschnarowa („Schattensommer“, „Junkgirl“) fanden sie eine Patin, die sich in ihren Romanen mit aktuellen und brisanten Themen wie Rechtsradikalismus oder Drogenabhängigkeit auseinandersetzt. In einem Vortrag an der Schule informierte sie kürzlich ausgewählte Klassen der Weichser Realschule über Rechtsextremismus und dessen Erscheinungsformen. Danach las sie aus ihrem Werk „Schattensommer“ vor, das die Schüler als Lektüre behandelten. In ihrer Rede zur Verleihung der Auszeichnung „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ betonte die Autorin, dass Demokratie bedeute, dass sich jeder für jeden einsetzt und die Gesellschaft nicht nur aus Einzelkämpfern bestehe. Sie lobte die Schüler für deren Einsatz für die Schulgemeinschaft.

Darauf wies auch die Vertreterin der Landesorganisation des Projektes, Gaye Irmak, hin und überreichte den Schülern die offizielle Ernennungsurkunde.

Der Dank der Schüler galt in deren Ansprachen den betreuenden Lehrkräften sowie Schulleiter Ludwig Bruckner, der ihnen von Anfang an volle Unterstützung zusicherte. Der Schulleiter wiederum lobte das Engagement, das die Schüler für ihre Schule zeigen, was „nicht selbstverständlich“ sei, so Ludwig Bruckner.

Heinz Nefzger

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