Rückruf-Aktion bei Aldi Nord für Tiefkühlfisch - auch Ostdeutschland betroffen

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Mit unerwarteter Leidenschaft hat der Gemeinderat Haimhausen den Antrag des Tierschutzvereins Dachau auf einen Zuschuss zum Bau eines neuen Katzenhauses diskutiert.

"Einer Katze ist es egal, wo sie untergebracht ist"

Haimhausen - Mit unerwarteter Leidenschaft hat der Gemeinderat Haimhausen den Antrag des Tierschutzvereins Dachau auf einen Zuschuss zum Bau eines neuen Katzenhauses diskutiert.

Das Bauvorhaben wird auf 450 000 Euro geschätzt. Davon sollen 270 000 Euro durch den Landkreis und die Kommunen gedeckt werden.

Ursprünglicher Gedanke war, dass sich jede Gemeinde mit einer Zahlung von 10 000 Euro beteiligt. Da jedoch nicht jede Kommune dazu bereit ist, einigten sich alle Bürgermeister in einer Dienstbesprechung darauf, dass die Katzen als Alternative zu einem Neubau in Dachau im Tierheim Lechleite in Augsburg untergebracht werden sollten.

Sehr emotional brachte sich Dorothea Hansen von den Grünen für die Unterstützung des Bauvorhabens in Dachau ein. Nach einem Telefonat mit der Leitung des Tierheims schilderte sie dem Gemeinderat die „katzenunwürdigen“ Zustände im Dachauer Tierheim. Die Tiere seien in Containern auf kleinem Raum untergebracht, weit weg vom Behandlungsraum des Tierarztes.

Ihre Ratskollegen sahen den Sachverhalt jedoch weit distanzierter. Josef Westermeier sah keinen Sinn darin, in Dachau ein neues Tierheim zu bauen, wenn in Lechleite genügend Kapazitäten vorhanden seien. Das meint auch Bürgermeister Felbermeier und war sich sicher: „Einer Katze ist es egal, wo sie untergebracht wird, wenn sie tiergerecht versorgt ist. Die Verlegung nach Lechleite ist wirtschaftlich sinnvoll.“

Seine Kollegin Angelika Goldfuß befürwortete die Variante Lechleite ebenfalls, unter der Voraussetzung, dass Tiere, die sich bereits aneinander gewöhnt haben, gemeinsam umgesiedelt werden sollten. „Letztendlich geht es doch nur darum, einen würdigen Platz für die Tiere zu schaffen. Der Katze ist es doch egal, ob sie in Dachau oder Augsburg lebt“, schloss Felbermeier pragmatisch die Ausführungen.

Damit gab sich Dorothea Hansen jedoch nicht zufrieden. Auf ihren Antrag hin sieht der Gemeinderat eine Einladung von Silvia Gruber (Tierschutzverein Dachau) zu einem Vortrag in einer der kommenden Sitzungen vor. (sh)

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