Stolzer Sieger: Daniel Kreitmair, ausgeblidet in der Schreinerei Märkl, hat „Die Gute Form“ gewonnen. hwa

Ausstellung der Schreiner-Azubis

Dachau - In der Eingangshalle der Volksbank-Raiffeisenbank in der Augsburger Straße haben die Schreiner-Azubis des Abschlusslehrjahres derzeit Gesellenstücke ausgestellt.

Zuvor hatten die jungen Handwerker in der Berufsschule die Ergebnisse ihrer Gesellenprüfung von Innungsobermeister Uli Dachs und dem Prüfungsvorsitzenden Peter Schaber erfahren. Bester der diesjährigen Gesellenprüfung wurde Maximilian Schmid von der Nachbarinnung in Freising mit einem Sideboard, Innungsbester wurde mit nur kleinstem Abstand in der Bewertung der schriftlichen Prüfung und gleich gut bewertetem Gesellenstück Josef Weigl. Er hat in den zur Verfügung stehenden 80 Arbeitsstunden einen Schreibtisch gebaut. Den Bewerb „Gute Form“ gewann heuer Daniel Kreitmeir mit einem Telefonschränkchen.

„So gut wie der Schreiner kann’s keiner“, begrüßte Vorstand Thomas Höbel als Hausherr der Bank die jungen Handwerker und drückte seine Begeisterung über die ausgestellten Werkstücke aus. Die „Bedürfnisse des Kunden in den Vordergrund stellen“, das sei auch zukünftig die Aufgabe der frisch gebackenen Gesellen, so der Bankchef zu den Gästen.

Ulrich Dachs unterstrich das Lob mit der Feststellung, das begeisterte Schreiner die Kunden begeistern könnten und die vorliegenden Arbeiten seien Beweis, dass die Zukunft der jungen Absolventen gesichert sei. „Macht dem Handwerk alle Ehre“, ermunterte er die Ausgebildeten und versprach, dass auch künftig die Innungsbetriebe zu ihrer gesellschaftlichen Verpflichtung stünden, Fachkräfte und Handwerker auszubilden.

Die alljährliche Auszeichnung der Schreinerinnung „Die Gute Form“ erhielt Daniel Kreitmair für sein Gesellenstück. Er hat seine Ausbildung in der Möbelwerkstätte Märkl in Dachau absolviert. Die Bewertung der Gesellenstücke für „Die Gute Form“ übernehmen sechs Schreinermeister der Innung. Kriterien wie Design, Verarbeitung und Funktionalität werden von jedem Jurymitglied nach persönlichem Geschmack beurteilt und die Bewertung in geheimer Wahl abgegeben. Sieger ist, wer nach der Auszählung die meiste Zustimmung der Meister für sein Werkstück bekommt.

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