Eintracht-Wanderpokale für Quirin Kappelmeier und Peter Fritsch

Karlsfeld - Mit einer Überraschung hat der Abteilungsleiter der Karlsfelder Leichtathleten, Manfred Gimbel, zum Jahresende aufgewartet: Zwei Gönner hatten je einen Wanderpokal gespendet.

Mit diesen Trophäen werden künftig die besten Leichtathleten des jeweiligen Jahres ausgezeichnet. Manfred Gimbel stellte auf der Jahresabschlussfeier die Kriterien vor, die der „Leichtathlet des Jahres“ und der „Nachwuchsleichtathlet des Jahres“ jeweils zu erfüllen haben.

Die Spannung vor der Verleihung der nagelneuen Pokale war nicht gespielt, denn das sechsköpfige Gremium, das über die Vergabe zu entscheiden hatte, hatte Gimbel ohne einen weiteren Hinweis zwei verschlossene Kuverts mit den Namen der Preisträger überreicht. Stolz und Freude waren dem Nachwuchsleichtathleten Quirin Kappelmeier deutlich anzusehen, als er aufgerufen wurde. Sein Trainer Claus Fiebig begründete anschließend die Entscheidung der Juroren mit den zahlreichen Erfolgen seines Schützlings: Fünf Vereinsrekorde (75 m, 1 000 m, 2 000 m, 5 000 m, Blockwettkampf Lauf), ein fünfter Platz bei den oberbayerischen Meisterschaften im Blockwettkampf und ein Kreismeistertitel im Crosslauf standen auf der Erfolgsliste. Auch die Gesamtwertung aller Schülerklassen beim diesjährigen Karlsfelder Läufercup konnte Quirin Kappelmeier für sich entscheiden.

Das hohe Niveau auf dem sich der 13-jährige Kappelmeier inzwischen bewegt, zeigt sich nicht zuletzt anhand seiner Platzierungen in den Jahresbestenlisten des Bayerischen Leichtathletikverbandes. Der junge Karlsfelder war sechstbester Oberbayer seiner Altersklasse über 1 000 m, dazu bester Oberbayer und zweitbester Bayer seines Jahrgangs über 2 000 m. Im 5-km-Straßenlauf war er gar der schnellste B-Schüler eines bayerischen Vereins.

Vollends überrascht von der Ehrung zeigte sich der „Leichtathlet des Jahres“ Peter Fritsch. Da er selbst dem Gremium angehörte, mussten ihn seine Kollegen bewusst im Unklaren lassen über ihre Wahl. Aber seine Meisterschaftserfolge sprachen letztlich deutlich für ihn. Fritsch wurde mit der Mannschaft der LG Kreis Dachau – zusammen mit Gerhard Seitz und Wolfgang Grau vom TSV Indersdorf – Bayerischer Meister im Marathonlauf. Zusammen mit den Indersdorfern Gerhard Seitz und Michael Rauch belegte er bei der Bayerischen Halbmarathon-Meisterschaft den vierten Platz. Auch im Berglauf war er recht erfolgreich, landete doch die Besetzung Seitz, Grau, Fritsch auf Rang fünf bei der Deutschen Berglauf-Meisterschaft. Zum Saisonabschluss belegte Fritsch noch den dritten Platz der Kreismeisterschaft im Crosslauf. Gimbel wünschte den beiden Preisträgern im Namen aller Leichtathleten auch weiterhin viele sportliche Erfolge. (ge)

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