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Der schönste Badetag lockte 810 Besucher nach Ainhofen

Endlich einmal keine roten Zahlen

Ainhofen - Aufatmen beim VfB Ainhofen: Nach dem Rücktritt der Vorsitzenden Irmi Hefele hat der Trägerverein des Freibads Ainhofen doch eine komplette Vereinsführung gefunden.

Das Problem bei der Wahl im Dorfwirtshaus war nicht der erste Vorsitzende, denn für dieses Amt hatte sich der bisherige zweite Vorsitzende Hans Reif zur Verfügung gestellt. Eine schwere Geburt war aber die Wahl seines Nachfolgers.

Reihenweise wurden Kandidaten vorgeschlagen, doch alle winkten ab. Erschwerend bei der Suche nach einem zweiten Vorsitzenden hat sich die Vereinssatzung erwiesen, denn die lässt ein Doppelamt nicht zu, sodass auf die schon im Vorstand Vertretenen nicht zurückgegriffen werden konnte.

Als schon fast keiner mehr daran glaubte, dass es noch ein gutes Ende geben würde, ließ sich Rudi Kröniger überreden, zu kandidieren. Die Wahl des Weichsers, der früher schon im Vorstand mitgewirkt hat, war dann nur noch Formsache.

Reif und Kröninger wollen in den nächsten drei Jahren kräftig anpacken. Schließlich werden es heuer 50 Jahre, dass in Ainhofen auf Vereinsbasis ein Freibad betrieben wird; und das einzige Freibad im Norden des Landkreises will man natürlich erhalten.

VfB-Schriftführer Olaf Schellenberger ging auf die durchwachsene Badesaison 2009 näher ein und zeigte auf, dass an den 43 Badetagen 13 310 Besucher in Ainhofen gezählt wurden. Wie wichtig das Freibad ist, lässt sich auch an den 6246 Kindern erklären, die in Ainhofen registriert wurden. Der schönste Badetag habe immerhin 810 Besucher angelockt.

Schellenberger wies auf den neuen Internetauftritt des VfB hin und zeigte auf, wie man das 50-jährige Freibad-Bestehen vom 18. bis 20. Juni feiern möchte. So soll es am Freitag, 18. Juni, eine große Partynacht im Festzelt geben. Am Festprogramm für Samstag, 19. Juni, werde noch gearbeitet. Sicher ist aber, dass die Hauptveranstaltung am Sonntag, 20. Juli, mit einem Gottesdienst am Freibadgelände beginnen wird.

Von Schatzmeisterin Bianca Reichlmair war zu erfahren, dass der 175 Mitglieder zählende VfB 2009 gut gewirtschaftet hat. Im Gegensatz zu den Jahren davor gab es keine roten Zahlen, der Badebetrieb konnte sogar mit einem Überschuss von 5160 Euro abschließen.

t künftig nicht mehr der Fall: Weil es an unentgeltlich mitarbeitenden Mitgliedern fehlte, wird der Vorstand heuer den Kiosk verpachten. Reif stellte den Mitgliedern Markus Wagner als Pächter vor.

Wagner ist kein Unbekannter, er hat früher das Gasthaus Steidle in Indersdorf betrieben und betreibt nun die Mensa am Indersdorfer Gymnasium. Noch unklar ist, wer ab heuer die Badeaufsicht übernimmt. (ost)

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