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Die erste Predigt war sehr lebendig

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Diakon: Thomas Barenth zwischen seinen Eltern Helga und Erich Barendt, hinten Pfarrer Albert Hack. Foto: ink
Diakon: Thomas Barenth zwischen seinen Eltern Helga und Erich Barendt, hinten Pfarrer Albert Hack. Foto: ink

Bergkirchen - Der vorletzte Schritt ist getan: Thomas Barendt ist in München zum Diakon geweiht worden. Noch ein Jahr, und der 35-Jährige ist Priester.

Seit einem Jahr gehört Thomas Barendt zum Pastoralteam des Pfarrverbands Bergkirchen-Schwabhausen. Die erste Hürde in seinem zweijährigen Pastoralkurs hat der Priesteramtsanwärter genommen, denn er ist am Pfingstsamstag im Liebfrauendom in München in einer festlichen Pontifikalmesse durch Handauflegung und Gebet von Erzbischof Reinhard Kardinal Mar zum Diakon geweiht worden.

In einem Jahr wird Barendt die Priesterweihe empfangen. Solange wird er weiter im Pfarrverband tätig sein, und das sehr gerne, wie er sagt. Denn von seinem „Lehrherrn“, Pfarrer Albert Hack, könne er viel lernen.

Seine erste Predigt hat der neu geweihte Diakon in der Pfarrkirche Sankt Johann Baptist in Bergkirchen am Pfingstsonntag gehalten. Pfarrer Albert Hack zeigte sich sehr angetan von der Lebendigkeit der Predigt - passend zu Pfingsten, wie der Heilige Geist und das Zubereiten von Obstsalat in Verbindung gebracht wurden.

Nach dem Gottesdienst begrüßte der Pfarrherr die Gäste, die zu Ehren des neuen Diakons zum Sektempfang ins Pfarrheim gekommen waren. Anwesend waren auch die Eltern Helga und Erich Barendt, die überzeugt sind, dass ihr einziger Sohn im Pfarrverband „gut aufgehoben ist“.

Thomas Barendt stammt aus Moosburg an der Isar und ist ein Quereinsteiger, denn ausgebildet wurde er zum Verwaltungsfachwirt. Er arbeitete zwölf Jahre lang beim Landratsamt Freising in verschiedenen Abteilungen. Er hatte immer gern mit Menschen zu tun. Diese Erfahrung kommt ihm nun auf seinem Weg zum Priester sehr entgegen.

Im Jahre 2009 begann zunächst das Aufnahmeverfahren im Priesterseminar in Passau, dem so genannten „Prozess der Prüfung“ mit geistlicher Einführung, sozialen Praktika und Lernen alter Sprachen wie Latein und Hebräisch, um die Voraussetzungen für ein Studium zu schaffen, das 2010 bei Bonn begann.

Mit der Entscheidung, Priester zu werden, hat der 35-Jährige „viele Jahre gerungen“, obwohl ihm die Arbeit in der Kirchengemeinde schon sehr vertraut war. Offenheit und den Menschen auf Augenhöhe gegenüberzutreten, sind für den neu geweihten Diakon wichtige Kriterien für die Ausübung des Priesterberufs. (ink)

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