Erster Spatenstich noch in diesem Jahr

Haimhausen - Das Betreute Wohnen in Haimhausen nimmt Formen an. Leonhard Liegsalz von der Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft kündigte an, dass der erste Spatenstich noch dieses Jahr erfolge.

Ein großes Thema bei dem Projekt sei immer die Kostenbeteiligung der Gemeinde gewesen, berichtet Liegsalz. Der Anteil sei nun von 20 auf 15 Prozent herabgesetzt worden, den Rest übernehme die Wohnungsbaugesellschaft. Beschlossen wurde im Aufsichtsrat außerdem, einen Architektenwettbewerb auszuschreiben. "Es ist sinnvoll, mindestens drei Konzepte zur Auswahl zu haben", sagte der Vertreter der Wohnungsbaugesellschaft. Dadurch habe man eine größere Auswahl. Die Entscheidung für ein endgültiges Konzept wird am 27. März getroffen.

Beim Bau des Betreuten Wohnens müssen feste Kriterien eingehalten werden, so der Referent weiter. Dazu gehören die Barrierefreiheit, und die Bereitstellung von einem Aufzug und Gemeinschaftsräumen. Darüber hinaus könne die Einrichtung individuell gestaltet werden, beispielsweise mit Arzträumen. Die Gemeinde habe schon konkrete Wünsche für die 25 bis 30 Wohneinheiten, so Bürgermeister Torsten Wende. Eine Gemeinschaftsküche und ein Gartenpavillion sind geplant.

Die Gemeinderäte interessierten sich vor allem dafür, inwiefern das Projekt vom Staat bezuschusst werde. Die Regierung von Oberbayern fördere die Einrichtung mit einem Mietzuschuss, für Bewohner mit weniger Geld, so Liegsalz. Ein Viertel der Wohnungen in der Anlage werde frei finanziert und zu den ortsüblichen Preisen vermietet. Damit werde gewährleistet, dass auch ältere Menschen mit höherem Einkommen eine Wohnung beziehen können.

Für die Wohnungsbaugesellschaft sei es das erste Mal, dass sie zusammen mit einer Gemeinde eine Senioreneinrichtung realisiere, berichtete Liegsalz. Besonders betonte er, dass es sich bei dem Betreuten Wohnen nicht um ein Altenheim handle. Den Bewohnern solle nicht vorgeschrieben werden, inwiefern sie in der Einrichtung betreut werden. "Wir haben bisher sehr viele Ideen gesammelt", sagte Torsten Wende. "Jetzt freue ich mich schon auf den ersten Spatenstich." (kwo)

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