Albert Kugler von der Bundesagentur für Arbeit erklärt in einem Informationsgespräch Fördermöglichkeiten für frischgebackene Unternehmer. Foto: rDS

Existenzgründertag: Geballtes Basiswissen für Neu-Unternehmer

Dachau - Das große Echo beim Existenzgründertag hat die Veranstalter in ihrem Vorhaben bestärkt, das Fachforum alle zwei Jahre anzubieten.

"Schon mit 100 Besuchern wäre ich zufrieden gewesen", sagte Johann Liebl, der Wirtschaftsförderer des Landkreises Dachau. Tatsächlich waren es wohl um die 150 Interessenten, die die Aktivitäten der vier Veranstalter: Landratsamt und Stadt Dachau mit ihren Wirtschaftsförderungsabteilungen, Industrie- und Handelskammer und Handwerkskammer (jeweils für München und Oberbayern) neben anderen Kooperationspartnern nutzten. In neun Fachreferaten gab es fundierte Tipps für eine Existenzgründung, zu juristischen und Steuerfragen, zur eigenen Kranken- und Pflegeversicherung, zur Vorbereitung eines Bankengesprächs und des eigenen Geschäftskonzeptes.

Landrat Hansjörg Christmann sagte in seiner Eröffnungsrede, das Angebot diene dem Kernthema "Schaffung von neuen Arbeitsplätzen". Er betonte: "Wir brachen frisches Blut!" Dabei gelte es für Neu-Unternehmer genau hinzusehen und ein überzeugendes Geschäftskonzept zu erarbeiten.

Kreishandwerksmeisterin Irmgard Hetzinger-Heinrici unterstrich den Wert einer Meisterausbildung: 70 Prozent aller Existenzgründer mit Meistertitel überstünden die ersten fünf Jahre. Ohne dieses Fachwissen hätten bereits 60 Prozent der Firmengründer innerhalb dieses Zeitraumes wieder aufgeben müssen.

Stadträtin Christine Unzeitig (CSU) sprach als Kreisvorsitzende der IHK für die Landkreise Dachau und Fürstenfeldbruck und verwies auf die Fülle von Dienstleistungen und Förderungen der Institution. Sie sagte: "Die IHK ist mehr als nur eine Prüfungsinstanz." (rds)

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