Die Ottershausener Hexen wirbelten nicht nur durch den Ort, sondern natürlich auch im Rathaus Haimhausen herum. Foto: sh

Felbermeier zum ersten Mal in der Hexenmangel

Haimhausen - Bereits zum fünften Mal fielen die acht Ottershausener Otterhexen in Haimhausen ein und wirbelten das öffentliche Leben ganz schön durcheinander.

Kein Geschäft, keine Firma wurde ausgelassen, mit wild fuchtelnden Besen verhandelten sie in den Banken die persönliche Zinserhöhung. Diese wurde sofort flüssig und mit Krapfen ausbezahlt.

Mit einem lauten „Prost-weg“ stürmten die wilden Weiber durch den Tag. Natürlich war auch eines ihrer Ziele das Rathaus und mit lautem Geschrei stürmten sie das Büro des Geschäftsführers Otto Felkel. Während ihn ein paar Hexen in den Schwitzkasten nahmen, schnitten sich andere mangels einer Krawatte ihre Trophäen von seinem 70-er Jahre-Hemd ab.

Auch der Bürgermeister musste diesen Fasching zum ersten Mal durch die „Hexenmangel“. Da seine Krawatte nur noch zur Hälfte bestand, kürzten die Hexen sie nochmals auf eine Viertelkrawatte zurück, so dass sie sicher nicht mehr in die Mittagssuppe hängen konnte.

„Ich wäre beleidigt gewesen, wenn die Hexen nicht zu mir gekommen wären. Danke, dass Ihr da seid!“, freute sich Hans-PeterFelbermeier. Gut gelaunt begleitete er die wilde Horde in den Rathaussaal, wo er die Damen mit Brotzeit und Krapfen bewirtete.

Zuvor tobten sich die Hexen aber mit dem Bürgermeister aus und sangen ihm einige selbst gedichtete Gstanzl, bei denen sie ihn gutmütig derbleckten.

Beim Millionenspiel testeten sie, was das Gemeindeoberhaupt von Ottershausen weiß.

Die Prämie wurde in Form eines Koffers mit einer Million Konfetti direkt im Anschluss an die Befragung übergeben. Der Bürgermeister revanchierte sich dafür mit deftigen Weißwürsten.

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