Von der Christusfigur ist lediglich ein Arm übrig geblieben, der am Kreuz hängt

Feldkreuz zum dritten Mal zerstört

Wiedenzhausen - Anton Förg hat seinen Augen nicht getraut, als er bei einem Spaziergang am Feldkreuz vorbeikam. Dort entdeckte er, dass die Christusfigur bereits zum dritten Mal zerstört wurde.

Ich denke, ich werde ihn nun nicht mehr erneuern“, sagte der Altbürgermeister. Er ist sich sicher: „In Kürze schlagen sie ihn mir doch wieder herunter“. Traurig und zugleich auch sehr verärgert fügte Anton Förg außerdem noch hinzu: „Ich weiß nicht, wer zu so etwas im Stande ist“.

Im Jahr 2006 hatte Pfarrer Pero Peric das Kreuz am Ortsausgang von Wiedenzhausen nahe dem Staatswald auf Wunsch von Anton Förg und seiner Frau Sophie eingeweiht. Damals war es gerade wieder neu instand gesetzt worden. Nun ist von der Christusfigur am Holzkreuz nach der Zerstörung wieder nur ein Arm übrig geblieben, der am Nagel nach untern hängt.

„Schade ist es auch deswegen“, so findet Anton Förg, „weil Angehörige oder Freunde zum Gedenken eines Verstorbenen, der neben dem Kreuz an einem Baum tödlich verunglückt ist, immer Kerzen an das Kruzifix gestellt hatten“. (mw)

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