In einer Hochzeitskutsche ins gemeinsame Glück: Marion und Andreas. Foto: Franz Lamm

Fernbeziehung hat endlich ein Ende

Indersdorf - Marion Donaubauer aus Markt Indersdorf und Andreas Oertel aus Dachau gaben sich in der Klosterkirche das Ja-Wort.

Vor dem Gottesdienst trafen sich die Gäste zum traditionellen Weißwurstessen im Bauernhof-Café in Ried, wo das Brautpaar von einer Kutsche abgeholt und mit zwei Pferdestärken zur Kirche gefahren wurde. Nach der kirchlichen Trauung wurde im Gasthaus Doll in Ried weiter gefeiert.

Kennen gelernt hat sich das Paar 2002 zu Beginn ihres Studiums an der Ludwig-Maximilian-Universität in München, wo beide Englisch und Geschichte für das Lehramt an Gymnasien studierten. Näher kamen sie sich wenig später beim gemeinsamen Besuch eines Geschichtsseminars über die Bajuwaren. Inzwischen hat Marion (25) ihre Lehrjahre hinter sich gebracht und wird zum neuen Schuljahr als Studienrätin am Werdenfels-Gymnasium in Garmisch-Partenkirchen unterrichten. Andreas (26) wird sein Referendariat im nächsten Jahr am Asam-Gymnasium in München beenden.

In den vergangenen Jahren mussten die Brautleute mehrfach räumliche Trennungen in Kauf nehmen. So verbrachte Andreas acht Monate als Fremdsprachenassistent in Südengland und Marion musste im Rahmen ihres Referendariats zweimall für ein halbes Jahr nach Vilshofen an der Donau. Nun freut sich das Paar auf die erste gemeinsame Wohnung in Schlehdorf am Kochelsee und auf ein Ende der Fernbeziehungen, sofern das Kultusministerium dies zulässt. fz

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