Das Gelände in der Nähe des TSV scheint Paul Böller (li.) und Hubert Böck ideal. Foto: fz

Freizeitgelände von der Jugend für die Jugend

Indersdorf - Mit der Änderung des Bebauungsplanes Sportgelände wird sich der Marktgemeinderat in seiner nächsten Sitzung befassen. Die Jugendreferenten Paul Böller und Hubert Böck haben dazu einen Antrag gestellt.

Ihr Ziel: Auf einer Fläche beim TSV Sportgelände soll ein Jugendfreizeitgelände entstehen und deshalb der Bereich für eine entsprechende Nutzung festgeschrieben werden. Ihre Vorstellungen für die Gestaltung des Jugendgeländes können die Kinder und Jugendlichen bei einem Treffen am 27. März im TSV-Sportheim vorbringen. Beginn ist um 15 Uhr.

Für Paul Böller und Hubert Böck ist dies jedoch nur der Anfang für ein langfristiges und ganzheitliches Projekt. Beide haben sich vorgenommen, die Jugendlichen mehr in das Gemeindeleben zu integrieren und sie bei Entscheidungen einzubinden. „Wir wollen mit dieser ersten Aktion Jugendliche gewinnen, die sich aktiv an Projekten beteiligen und mitmachen“, sagt Paul Böller.

Hubert Böck zufolge ist deshalb eines der weiterführenden Projekte die Einrichtung einer ständigen Jugendvertretung. „Wenn das Projekt mit dem Freizeitgelände gut läuft, wollen wir einen Jugendrat ins Leben rufen“, so Hubert Böck. Den Angaben der beiden Jugendreferenten zufolge wurde auch hierfür ein entsprechender Antrag bereits im Rathaus eingereicht.

Denkbar wäre auf dem neuen Jugendgelände unter anderem ein Volleyball- oder Basketballplatz. Die Hauptwünsche, welche den beiden Jugendreferenten bei ihrer Fragebogenaktion genannt wurden, waren ein Skater- und BMX-Platz. „Da sind wir für Anregungen und Wünsche offen. Sicher werden beim Treffen in der TSV-Gaststätte noch viele Anregungen kommen“, betonte Paul Böller. Er zeigt sich ebenso wie Hubert Böck davon überzeugt, dass die Jugendlichen sich mehr mit der Anlage identifizieren, wenn sie die Freizeitflächen und -geräte selbst mitplanen und mitgestalten dürfen.

Im Vorfeld hatte Hubert Böck bereits Kontakt mit dem Wasserwirtschaftsamt aufgenommen, da die Fläche nahe der Glonn bei Hochwasser auch einmal überschwemmt werden könnte. „Wenn man sich an gewisse Vorgaben hält, ist die Freizeitanlage aber machbar. Das Wasserwirtschaftsamt sieht keine großen Bedenken und hat Bereitschaft zur Zustimmung signalisiert“, berichtet Hubert Böck von seinem Termin mit den zuständigen Mitarbeitern.

Beide Jugendreferenten sehen in dem Gelände mehrere Vorteile. Die Lage ist von der Wohnbebauung weit genug entfernt, liegt aber trotzdem sehr zentral und ist gut erreichbar. „Das Gelände wäre optimal“, betont Paul Böller, der eine gute Kombinationsmöglichkeit der neuen Freizeitangebote mit dem gemeindlichen Bolzplatz sieht.

Die Bestückung und Ausstattung des künftigen Jugendfreizeitgeländes soll über die nächste Jahre hinweg schrittweise zusammen mit den Jugendlichen entwickelt werden. Die Fläche ist im Eigentum der Gemeinde, derzeit aber noch verpachtet.

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