Fundgrube im Merkur macht es möglich

Dachau - Sein Versprechen eingelöst und damit den Bewohnern des Evangelischen Alten- und Pflegeheims Ebenhausen eine große Freude bereitet hat der Jodler-König Thomas Arzberger.

Der 67-jährige Dachauer zog vor 35 Jahren in die USA, um dort als Jodler und Schuhplattler bekannt zu werden. Gemeinsam mit zwei Kollegen trat er vor unzähligen Amerikanern im ganzen Land auf – mit großem Erfolg. Seit Kurzem ist der gelernte Maurer nun wieder in seiner bayerischen Heimat, doch zur Ruhe setzen will sich Arzberger noch lange nicht.

In der Fundgrube des Münchner Merkur bot er an, unentgeltlich in Altersheimen aufzutreten). Diese Chance wollte man sich in Ebenhausen nicht entgehen lassen, und so wurde der Jodler-König prompt zum sommerlichen Grillfest eingeladen. Über 90 von 140 Bewohnern sowie 20 Betreuer nahmen an der Veranstaltung teil. „Wir hatten wirklich einen wunderschönen Abend“, schwärmt Heimleiterin Ulrike Prößl. In Arzbergers Programm fehlte nichts: Vom Jodeln über selbst geschriebene Lieder bis hin zu Witzen war alles dabei. „Noch am Tag danach kamen einige Bewohner in mein Büro, um sich für das gelungene Fest zu bedanken“, erzählt Prölß. Die fröhliche Stimmung hielt noch bis lange nach dem Auftritt des Musikers vor. Dessen Zeitungsannonce hatte eine regelrechte Welle der Begeisterung ausgelöst. Inzwischen hat der 67-Jährige zahlreiche Anfragen aus ganz Bayern erhalten. Auch in Ebenhausen, der ersten Station, konnte der Dachauer viele neue Freunde gewinnen.

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