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Hier soll er hin, der Mast den keiner will: Ein paar hundert Meter südlich von Egenburg in der Gemeinde Egenhofen will die Telekom einen Funkmasten errichten.

Ein Funkmast, den keiner will

Pfaffenhofen - Die Pfaffenhofer Gemeinderäte sind sauer. Südlich von Egenburg will die Telekom einen Funkmasten errichten. Bürgermeister Helmut Zech will nun auf Hochtouren nach einem anderen Standort suchen.

In der Nachbargemeinde Egenhofen (Kreis Fürstenfeldbruck) will die Telekom nördlich von Weyhern einen rund 40 Meter hohen Mobilfunkmasten errichten.

Nachdem die Gemeinde Pfaffenhofen über den geplanten Standort im Kellerholz, ein paar hundert Meter südlich von Egenburg, erfahren hat, will Bürgermeister Helmut Zech seine Bürger nun offensiv aufklären und die Suche nach verträglichen Alternativstandorten verstärken. Zech betont: „Um dieses sehr sensible Thema transparent und umfassend zu bearbeiten, wird ein Telekom-Vertreter in der nächsten öffentlichen Gemeinderatssitzung darüber informieren. Die Sitzung findet am 11. März um 19.30 Uhr im Egenburger Rathaus statt.

In Egenhofen stand das Thema am vergangenen Montag auf der Tagesordnung im Gemeinderat. Bürgermeister Josef Nefele: „Um es ganz klar zu sagen: keiner will diesen Mast.“ Wo genau das Bauwerk errichtet werden soll, sei noch offen, so der Zech. Die Gemeindeverwaltung hat inzwischen vom „Mitwirkungsangebot nach dem Mobilfunkpakt II“ Gebrauch gemacht, einem Verfahren, bei dem sich die Kommune an der Standortsuche beteiligen kann.

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