Gegen die Kälte geschunkelt und getanzt

Petershausen - Nur wenige Petershauser haben sich durch das schlechte Wetter davon abhalten lassen, beim Faschingszug zuzuschauen. Vom Straßenrand aus jubelten sie den Fußtruppen und Wagen zu.

Die Themen drehten sich beim Umzug heuer vorwiegend um die Finanzkrise. Die Marbacher Jecken fuhren sogar eine Ruhebank durch den Ort. Der bitterkalte Wintertag brachte den einen oder anderen sogar zum Schunkeln oder tanzen, weniger der Gaudi als der Kälte wegen. Dass es dieses Jahr weder Glas noch Flaschen gab, ist den Auflagen der Behörden zuzurechnen.

Angeführt wurde der Umzug von der Blaskapelle Petershausen, das Schlusslicht bildeten die Jugendlichen der Feuerwehr aus Obermarbach. Gäste aus Laim und aus Kammerberg ergänzten den Zug, der vor allem aus Gruppen der örtlichen Vereine bestand.

David Hechtl, Vorstandsmitglied des Festkomitees, begrüßte alle Teilnehmer an der Einmündung der Marbacher Straße. Dann gehörten die Hauptstraßen der Gemeinde ganz den bunt geschmückten Wagen und den originell maskierten Teilnehmern.

Das Faschingstreiben ging in Petershausen nach dem Umzug in der Mehrzweckhalle weiter. Alle Teilnehmer und Zuschauer trafen sich in der vom Komitee buntgeschmückten Halle, in der schon bald sehr gute Stimmung herrschte. Die meisten Petershauser tobten sich zu der Musik der Live-Band Chikeria auf der Tanzfläche aus.

Auch zahlreiche Auftritte gehörten zu dem Programm am Nachmittag: Zu sehen gab es Shows einer Wikingergruppe, der Laimer Prinzengarde, der Mädchen vom Tanzsportverein Phönix sowie der Kammerberger Prinzengarde.

Die Feier in der Mehrzweckhallte endete erst gegen Mitternacht. Anschließend war für die Veranstalter aber noch lange nicht Schluss: sie mussten die Halle noch aufräumen und für den Kinderfasching am nächsten Tag herrichten. (hwa)

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