Einen Musikmix mit eigener Note kreiert Geoff Goodman (rechts) mit seiner Band Rosebud (von links:) Till Martin, Beate Sampson und Johannes Herrlich. Foto: CSE

Geoff Goodman orientiert sich an New Port

Dachau - Mit seiner Band Rosebud gastierte der Gitarrist Geoff Goodman im Café Teufelhart. Jazz, Folk oder Blues diese Frage stellt sich nicht für seine Musik: Er hat seine eigene Note.

Aber er hat sich auch eine Aufgabe gesetzt: Der Gitarrist möchte die Erinnerung an New Port wach halten, an das legendäre Folkfestival, das sein Leben und seine Musik so sehr geprägt hat. Goodman möchte längst Vergessenes wieder ausgraben, möchte das Gefühl, die Songs und die Botschaft des Festivals bei seinen Konzerten weitergeben.

In seinen Songs nimmt Geoff Godmann das Gerüst eines Bob-Dylan-Klassikers wie "Maggie's Farm", greif t das Motiv auf und schreibt daraus sein eigenes Stück. Für ihn ist die Musik von Newport ein Baukasten, an dem er sich beliebig bedient, um etwas Neues zu kreieren.

Unterstützung bekommt er dabei von Beate Sampson (Gesang), Till Martin (Saxophon) und Johannes Herrlich (Trombone). Martin und Herrlich geben mit ihren Blasinstrumentena ein Thema vor, Goodman und Sampson bauen darum einen Song auf. Immer dann, wenn sich Bläsersatz und Gitarrenbegleitung dezent im Hintergrund halten, kann Beate Sampson die ganze Bandbreite ihrer Stimme entfalten.

Dass der Platz vor der Bühne im Teufelhart erschreckend leer war, ließen sich die Musiker nicht anmerken. „Wir hätten auch zu Hause bleiben und Salzletten essen können“, meinte Beate Sampson. Aber der Wunsch, den Geist von New Port weiterzugeben, war größer. (cse)

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