Löschen bei 30 Grad Außentemperatur: Für die Feuerwehr war der Einsatz gestern Nachmittag Schwerstarbeit. Foto: Habschied
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Löschen bei 30 Grad Außentemperatur: Für die Feuerwehr war der Einsatz gestern Nachmittag Schwerstarbeit.

Großbrand in Neuhimmelreich

Bergkirchen - In einer Altfahrzeugverwertungsfirma im Bergkirchener Ortsteil Neuhimmelreich ist gestern Nachmittag ein Feuer ausgebrochen. Der Sachschaden ist enorm, rund 80 Rettungskräfte waren stundenlang im Einsatz.

Bergkirchen - Dachaus Feuerwehrsprecher Wolfgang Reichelt sprach von einem „enormen Einsatzkräfteverschleiß“. Kein Wunder, dürften die Temperaturen in der brennenden Schrotthandlung weit jenseits der 100 Grad Celsius gelegen haben und das Atemschutzgerät schon bei weniger heißem Sommerwetter extrem schwer zu tragen sein.

Insgesamt 80 Einsatzkräfte der Feuerwehren Dachau, Gröbenzell, Oberbachern, Eisolzried, Pellheim, Graßlfing, Günding, Eschenried, Karlsfeld, Hebertshausen und Feldgeding, sowie Kräfte des THW, der Polizei, des Kriminaldauerdienstes, der Bereitschaftspolizei sowie des BRK waren gestern ab zirka 15 Uhr in der Himmelreichstraße vor Ort. Über eine Stunde dauerte es laut Reichelt, bis die Wehren die Flammen unter Kontrolle hatten. Laut Polizei war das Feuer im Werkstattbereich des Unternehmens entstanden, schnell jedoch griffen die Flammen auf eine Lagerhalle über, in der Auoreifen und Kfz-Ersatzteile gelagert wurden. Ersten Schätzungen zufolge beträgt der Sachschaden 120 000 Euro.

Riesiger Sachschaden: Großbrand in Neuhimmelreich

Riesiger Sachschaden: Großbrand in Neuhimmelreich

Riesiger Sachschaden: Großbrand in Neuhimmelreich

Der 32-jährige Eigentümer der Firma hatte den Brand als Erster bemerkt. Beim Versuch, die Flammen mit einem Handfeuerlöscher zu bekämpfen, zog er sich eine leichte Rauchvergiftung zu.

Die Kripo Fürstenfeldbruck übernahm zwischenzeitlich die Ermittlungen zur Brandursache. Da die Feuerwehren jedoch bis in den späten Nachmittag damit beschäftigt waren, letzte Glutnester zu finden und zu löschen, konnten die Brandermittler erst spät an die Unglücksstelle.

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