SPD-Parteitag: Esken und Walter-Borjans neue SPD-Chefs 

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Höhere Umsätze mit weniger Arbeitern

Dachau - Weniger Beschäftigte, höherer Umsatz – so lief’s, bezogen auf den Stichtag 30. Juni 2009, auf den Baustellen im Landkreis Dachau.

Die Beschäftigung im hiesigen Bauhauptgewerbe schrumpfte gegenüber dem Vorjahr um 4,1 Prozent oder 42 Beschäftigte; der Umsatz im Stichtagsmonat Juni lag dagegen 14,8 Prozent über dem erzielten Vorjahreswert. Insgesamt meldeten die 179 ansässigen Baufirmen noch 992 Beschäftigte, wie aus den aktuellen Zahlen des Bayerischen Landesamtes für Statistik und Datenverarbeitung hervorgeht.

Der Juni-Umsatz 2009 stieg in der Region gegenüber dem Vorjahr auf rund 9,932 Millionen Euro an.

Einmal jährlich, jeweils zum 30. Juni, werden in Bayern die Betriebe und Beschäftigten im Bauhauptgewerbe gezählt. Dazu gehören der Hoch- und Tiefbau, aber auch die Firmen für „vorbereitende Baustellenarbeiten“, die beispielsweise Altbauten abbrechen und für die Baustellenentwässerung sorgen.

Im Kalenderjahr 2004 konnten die Firmen im Landkreis Dachau insgesamt Umsätze in Höhe von rund 91,598 Millionen Euro verbuchen. Ein Jahr später schrumpfte die Summe auf 80,527 Millionen Euro. Im Jahr 2006 meldeten die Firmen Umsätze von 104,956 Millionen Euro; ein Jahr später waren es 97,483 Millionen Euro, und bis Ende 2008 kletterte die Umsatzsumme nun auf 122,466 Millionen Euro. (tb)

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