Immer Ärger mit

Weichs - Regelmäßig gingen in der Vergangenheit bei der Gemeinde Weichs Beschwerden aus der Bevölkerung wegen Falschparkern ein. Das hatte dazu geführt, dass die Gemeinde die kommunale Verkehrsüberwachung eingeschaltet hatte. Damit ist nun Schluss.

Nach Beschwerden aus der Bevölkerung hatte die Gemeinde Weichs für ein halbes Jahr die Parksituation Für ein halbes Jahr lang überwachen lassen. Obwohl schon länger nicht mehr kontrolliert wurde, sind die Beschwerden seither stark zurückgegangen. Deshalb hat der Gemeinderat die Kontrollen auf unbestimmte Zeit ganz eingestellt.

Derzeit gibt es nur noch zwei Brennpunkte: Einmal das Falschparken in Aufhausen im Kreuzungsbereich Weichser-/Hauptstraße und in Weichs an der Ecke Münchner-/Fränkinger Straße. Geschäftsleiter Werner Kerzel informierte in diesem Zusammenhang den Gemeinderat über den Vorschlag der Polizei, dass Privatleute ein falschparkendes Fahrzeug fotografieren sollen. Über die Rathausverwaltung könne das Foto dann zur Polizei übermittelt werden. Diese wiedrum könne anschließend Strafzettel ausstellen, so die Idee. Weitere Variante: Ein Anruf im Rathaus, damit ein Gemeindemitarbeiter das Foto macht.

Gemeinderat Günther Schilcher (FW) fand es schade, dass sich die Polizei selbst nicht mehr Zeit nimmt zu kontrollieren. Er sagte, dass er schon öfter festgestellt habe, dass Polizeiautos an Falschparkern vorbeiführen, ohne sich um das Verkehrsdelikt zu kümmern. Fast schon kurios zu diesem Thema: Von einem Anlieger, der als Zuhörer der Gemeinderatssitzung beiwohnte, kam die Beschwerde, dass oft gemeindliche Bauhoffahrzeuge an der Ecke Frühling-/Ringstraße (gegenüber vom Rathaus) parken würden, und so stark den Verkehr behinderten. Dem Zuhörer sei auch aufgefallen, dass dort regelmäßig ein Privatfahrzeug stehe und so die Einsicht zur Ringstraße versperre. Außerdem, so der Mann weiter, könne er nicht verstehen, dass Eltern, die ihre Kinder zum Kindergarten Burzlbam mit dem Auto brächten, oft auf dem Gehsteig vor dem Rathaus anhalten würden und somit Müttern mit Kinderwagen die Durchfahrt versperrten.

Die Verwaltung wird sich dem schnell annehmen, versprach Werner Kerzel, „bei unserem Bauhof ist dies ja auch ein recht kurzer Dienstweg“.

Heinz Nefzger

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