Indersdorf muss sich auf ein topmotiviertes Team einstellen

Indersdorf - Trainer Jürgen Vogl tritt zwar energisch auf die Euphoriebremse, doch der sportliche Leiter des TSV Indersdorf, Joschka Reichert glaubt fest an den Aufstieg der Handballer.

Sechs Punkte Vorsprung – das Selbstvertrauen bei den Glonntalern ist groß.

18 Mann bilden derzeit den Kader, obwohl lediglich 14 auf den Spielberichtsbogen stehen dürfen. Die Altersstruktur ist interessant. So ist Keeper Günter Heide mit 43 der Senior, sein Stellvertreter Matthias Stephan oder Richard Baumbach zählen gerademal 19 Lenze. Trainer Jürgen Vogl hat in der Regel die Qual der Wahl, wen er auflaufen lässt. „Es war immer schon Vogls Konzept, junge Spieler aufzubauen und deshalb auch auf eine große Breite zu setzen. Man sieht ganz klar: sein Konzept greift“, meint Reichert.

Zumal an diesem Wochenende einige Stammspieler des Tabellenführers nicht fit sind. Thomas Bauer, Christian Eichmann und auch Torjäger Yoz Diaz sind angeschlagen. Letzterer hat sich im Training am Donnerstag am Fuß verletzt: „Dürfte keine große Sache sein, vielleicht ist er schon am Samstag dabei.“

Um die Verfolger bis zum Saisonende auf Distanz zu halten, muss der TSV Indersdorf gerade gegen jene drei Vereine, die theoretisch nach Punkten noch aufschließen könnten, punkten. Einer davon ist der Tabellendritte SpVgg Altenerding, bei dem die Vogl-Truppe am Samstag um 18.30 Uhr ihre Visitenkarte abgibt.

Altenerdings Trainer Helmut Braun sieht der Begegnung gelassen entgegen: „Da brauche ich meine Mannschaft nicht zusätzlich motivieren, die wissen, wie sie spielen müssen und letztendlich haben wir diesmal nichts zu verlieren.“ Sein Co-Trainer Nadi Özdemir sieht das Schlagerspiel schon etwas emotionaler: „Wir wollen unserem Publikum nicht nur auf dem Papier, sondern auch auf dem Parkett ein Topspiel bieten. So leicht wie im Hinspiel wird es Indersdorf diesmal nicht haben.“ (ge)

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