Vorsicht! Henkel ruft Putzmittel zurück - Gesundheitsgefahr

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Der Mädchenverein Eisenhofen/Hof gönnte sich zum Gründungsfest eine neue Fahne, die beim Festgottesdienst geweiht wurde. Am Pult Fahnenmutter Monika Schöngruber und am Altar Pfarrer Karl-Eugen Maute. Foto: sponder

60 Jahre und kein bisschen trocken

Eisenhofen/Hof - Der Festzug fiel ins Wasser. Doch Burschen- und Mädchenverein Eisenhofen/Hof ließen sich davon die Feierstimmung nicht vermiesen.

60 Jahre und kein bisschen trocken hätte man zum 60-jährigen Gründungsfest des katholischen Burschen- und Mädchenvereins Eisenhofen/Hof am 29. und 31. Mai sowie am 2. Juni sagen können. Zum Glück stand Franz Xaver Hachingers große Halle zur Verfügung. Aber der Festumzug fiel buchstäblich ins Wasser. Der Schirmherr, Erdwegs Bürgermeister Michael Reindl, meinte angesichts der Sturzbäche: „Das überfordert auch meine Fähigkeiten.“

Dabei hatten die Burschen und Mädchen der gastgebenden Vereine eigens eine Wallfahrt nach Geiselwies unternommen und um gutes Gelingen gebeten. Immerhin: Trotz zahlreicher Auf- und Abbauten lief beim Festakt alles wie am Schnürchen, ähnlich wie draußen der Regen.

Die Mitglieder um die beiden Vorsitzenden Stephanie Hillreiner für die Mädchen und Mathias Schöngruber für die Burschen hatten jeden Tag enorme Umbaumaßnahmen zu stemmen.

Voll des Lobes war CSU-Landtagsabgeordneter Bernhard Seidenath: „Wichtig ist, dass die Tradition weiterlebt. Da sind so viele junge Leute dabei. Das macht den Landkreis und Bayern aus.“ Ins gleiche Horn stieß die stellvertretende Landrätin Eva Rehm: „Das ist fantastisch, viel Herz, Tradition und der Blick in die Zukunft. Das ist ein tolles Miteinander.“

Etwa 80 Mitglieder der jeweils rund 40 Köpfe zählenden Vereine von Burschen und Mädchen sowie 50 freiwillige Helfer aus den unterschiedlichsten Vereinen wie Gartenbauverein, Blaskapelle, Feuerwehr, Böllerschützen, Krieger- und Soldatenverein, hatten das alles möglich gemacht. Die Blaskapelle begrüßte am Festsonntag alle Gästevereine musikalisch, und setzte auch den Schlussakkord des Gottesdienstes. Die Singgruppe Eisenhofen gestaltete den Gottesdienst mit Musik und Gesang. Ein besonderes Lob erhielt Pfarrer Karl-Eugen Maute, der kurzfristig für den erkrankten Landjugendpfarrer Tobias Rother eingesprungen war.

Am ersten der drei Festtage gab’s den ausverkauften Kabarettabend mit „Da Huawa, da Meier und i“ und rund 1300 Besuchern. Am zweiten Abend kamen zum Konzertabend „Stefan Dettl meets the Bananafishbones“ abermals 1200 Besucher, genauso wie am Sonntag zu Festgottesdienst, Mittagessen und dem Nachmittag mit der Partyband „Live Sound Team“. Da standen viele schon bald auf dem Tischen. Geehrt wurden die noch lebenden Gründungsmitglieder. (rds)

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