Zwei Mitglieder knacken die Tausender-Marken: (von links) Ernst Burgmair (Schatzmeister), Vroni Kaspar, Sabrina und Maxi Tich, Rudolf Scherer (1. Vorsitzender). foto: kn

Der ASV hat jetzt 4000 Mitglieder

Dachau - Die Marke ist geknackt: Das 4000. Mitglied ist dem ASV Dachau beigetreten. Mit Veronika Kaspar ist es eine Handballerin, die den Verein über diese Tausendermarke steigen ließ.

Seit rund fünf Jahren steigen die Mitgliederzahlen im größten Sportverein des Stadtgebietes regelmäßig an. Rund 2000 Kinder- und Jugendliche stellen dabei die Hälfte der Mitglieder.

Ebenfalls ist im Dezember eine weitere Marke gefallen: Die Gymnastik- und Gesundheitssportabteilung hat ihr 2000. Mitglied aufgenommen. Maximilian Tich ist erst zwei Jahre alt und geht in den ASV-Zwergerlgarten. Beim ASV ist die Abteilung damit die stärkste Untergruppe des Vereins. Die kontinuierliche Arbeit der letzten Jahre aber auch wachsende Einwohnerzahlen der Stadt machen sich bei den Mitgliederzahlen bemerkbar.

Leider ist der Verein aber wieder an seinen Kapazitätsgrenzen angelangt. Sowohl die eigenen Hallen, die Sportplätze als auch andere, angemietete Hallenzeiten sind voll und für weitere, neue Sportangebote fehlt der Platz. An „willigen Teilnehmern würde es nicht liegen“ so die Sportleiterin Ingrid Sedlbauer, „aber wir wissen nicht mehr wohin mit den Sportlern“.

In den über 20 Jahren, in denen Rudolf Scherer die Vereinsgeschicke nun leitet, hat der Verein viel erlebt. Und nicht selten war der Sport nur die Nebensache, als es darum ging, die Geschicke des Vereins zu leiten. Heute hat der Verein ein Haushaltsvolumen von fast zwei Millionen Euro, verwaltet eigene Sportanlagen auf einer Fläche von rund 90 000 Quadratmetern und hat sich als beständiger Sport- und Gesundheitsanbieter für die Dachauer Einwohner etabliert.

Der ASV leistet heute viel für die Stadt und ihre Einwohner. Aber hier will man sich nicht ausruhen: Die Einwohnerzahlen der Stadt steigen stetig. Die Schullandschaft ändert sich und immer längere Unterrichtstage benötigen ein Umdenken und anderes Handeln - auch im Sport. Gesundheit und Bewegung werden im heutigen Leben als immer wichtiger angesehen und auch das soziale Leben soll dabei nicht zu kurz kommen. „Wir stecken voll in den Zukunftsplanungen und schauen positiv in diese Zukunft“, sagt der Geschäftsführer des Vereins Andreas Wilhelm. „Um aber für die Aufgaben der Zukunft gerüstet zu sein bedarf es Investitionen in die Zukunft. Für die renovierungsbedürftige Georg-Scherer-Halle benötigen wir Ersatz. Ebenso dringend Multifunktionsräume, denn genau hier kann und sollte der Schul- und Vereins-Sport der Zukunft stattfinden.“

Der Verein bemüht sich auch um die älteren Mitglieder: aktuell arbeitet eine kleine Arbeitsgruppe daran, die Angebote für diese ASVler attraktiver und vor allem vielschichtiger aufzubauen. Mitte Februar wird dazu zu einem Workshop geladen, der Inhalt: Erweiterung des Sport- und Freizeitangebotes für die junggebliebenen Mitglieder.

(dn)

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