Ein Neuanfang erwartet das Theologenehepaar nicht nur in beruflicher Hinsicht. Im Juni erwarten die beiden ihr erstes Kind. Foto: walter Hueber

Julia und Björn Schukart teilen sich Pfarrstelle

Petershausen - Das neue Pfarrerehepaar Julia und Björn Schukat werden diesen Sonntag von Dekan Uli Seegenschmiedt in der Kirchengemeinde Kemmoden-Petershausen vorgestellt.

Die Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler wird die beiden offiziell ins Amt einführen.

Im Oktober vergangenen Jahres hat das junge Paar die letzten Prüfungen bestanden, beide haben ihr zweites theologisches Examen erfolgreich abgelegt. Damit ging nach zweieinhalb Jahren ihre Vikariatszeit in Augsburg zu Ende. Ab diesem Sonntag wird sich das Theologenehepaar die zweite Pfarrstelle in der Diaspora-Gemeinde teilen.

Björn Schukat ist in der Nähe von Bad Aibling aufgewachsen. Sein Theologie-Studium begann und beendete er nach Zwischenstationen in Leipzig, Halle und Münster im fränkischen Neuendettelsau. Schwerpunkte seines Studiums waren das Neue Testament sowie die Beschäftigung mit christlichen Sondergemeinschaften und Sekten.

In seiner Freizeit geht Björn Schukat einem unter Theologen eher weniger verbreitetem Hobby nach. Er ist passionierter Jäger. Er genießt es, die Schöpfung hautnah in Wald und Feld miterleben zu können, berichtet er. Wenn er abseits des Berufs gerade nicht auf der Jagd ist, liebt er es zu fischen oder treibt sich als Schiedsrichter auf Fußballplätzen herum.

Seine Ehefrau Julia ist in Weilheim aufgewachsen und dort zur Schule gegangen. Nach dem Abitur war sie ein Jahr in Frankreich und hat dort mit geistig behinderten Menschen gearbeitet. Danach begann sie ihr Theologiestudium ebenfalls in Neuendettelsau. Das Studium führte auch sie für längere Zeit nach Leipzig und schließlich wieder zurück nach Neuendettelsau. Neben dem Studium ist ihr für ihren Glauben der Ort Taizé mit seinen Liedern und seiner besonderen Frömmigkeit sehr wichtig geworden. Immer wieder verbringt sie dort eine Woche in Stille. Daneben liebt sie vor allem die Musik. Sie singt gerne und spielt – wenn es die Zeit zulässt – auch Klavier.

In Neuendettelsau hat sich das Paar kennen und lieben gelernt und vor knapp drei Jahren geheiratet. Beide freuen sich bereits sehr auf die Zeit in Petershausen, Kemmoden, Vierkirchen, Markt Indersdorf und all den anderen Gemeinden.

Ihren Wohnsitz haben die beiden in Straßbach gewählt. Sehr gespannt sind sie bereits auf die „Herausforderungen des Landlebens“, verraten sie. Bisher sind sie nur das Leben in der Stadt gewohnt.

Zur Amtseinführung des Ehepaars findet am Sonntag, 1. März, um 14 Uhr ein Gottesdienst in der katholischen Kirche in Vierkirchen statt. (hwa)

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