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Bei der Bergung kam ein Kajak zum Vorschein

Hilferuf von Spaziergängern

Wirbel um vermeintliche Bombe in der Amper

Hebertshausen - Bombenalarm in Hebertshausen: Feuerwehr, THW, Polizei und Rettungskräften mussten zu einem Großeinsatz ausrücken. Spaziergänger wollten eine Bombe gefunden haben. Doch es war etwas ganz Anderes...

Das Kajak war in der Amper versenkt, nur der unter Wasser befindliche obere Teil war zu sehen. Der verwitterte Rumpf wurde irrtümlich für eine Fliegerbombe gehalten und selbst von Experten eines Sprengmittelräumdienstes erst nach der Bergung aus dem Wasser als ungefährlich erkannt. Kurz nach 19 Uhr am Sonntag war einem Pärchen beim Spaziergang der Gegenstand am Ufer der Amper beim Wehr in Hebertshausen aufgefallen.

Der Hilferuf der Spaziergänger wurde sehr ernst genommen. Nachdem auch erfahrene Feuerwehrmänner keine Entwarnung geben konnten, wurde die Fundstelle großräumig mit Kräften der Feuerwehren aus Hebertshausen und Ampermoching abgesperrt. Unter fachlicher Anweisung des alarmierten Sprengkommandos wurde die vermeintliche Bombe schließlich in Zusammenarbeit von Feuerwehr und THW aus dem Wasser geborgen. Und je mehr von dem gefährlichen Gegenstand zum Vorschein kam, um so deutlicher wurde, dass hier keine Bombe aufgetaucht war, sondern vielmehr ein entsorgtes oder versenktes Kajak. Trotz des mehrere Stunden dauernden Einsatzes überwog schließlich bei allen Beteiligten die Erleichterung.

Neben der Einsatzleitung der Polizei Dachau und Vertretern des Landratsamtes Dachau waren noch rund 80 Feuerwehrmänner der Wehren aus Hebertshausen, Ampermoching und Dachau, sowie mehr als 20 Einsatzkräfte des THW Dachau, drei Rettungswägen plus Notarzt und die Wasserwacht mit 5 Helfern und einem Boot vor Ort.

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