An der Spitze des Vereins Seniorenvilla: Elisabeth Rothe, Rosi Rubröder, Karin Boger (Vorsitzende) und Ruth Eger (sitzend, von links) sowie Michael Wolff, Frank Lobert, Jutta Marone und Uwe Hasselhorst (stehend, von links). foto: hab

Karin Boger bleibt an der Spitze der Seniorenvilla

Karlsfeld - Karin Boger bleibt an der Spitze des Vereins Seniorenvilla. Sie wurde bei der Jahresversammlung im Bürgerhaus ebenso einstimmig wiedergewählt wie ihre Vorstandskollegen.

Zu Stellvertretern Karin Bogers wurden Frank Lobert und Rosi Rubröder gewählt. Kassier bleibt Uwe Hasselhorst, Schriftführerin Elisabeth Rothe. Beisitzer sind Jutta Marone, Ruth Eger, Richard Wanka und Luise Leinweber. Den Kassenrevisor macht Michael Wolff.

Der Verein will in der Gemeinde Karlsfeld Betreutes Wohnen ermöglichen. Bürgermeister Stefan Kolbe präsentierte sich bei der Jahresversammlung als Befürworter des Projekts. Die Gemeinde wird ein Grundstück westlich der B 304 zur Verfügung stellen und 15 Prozent der Baukosten übernehmen. Die Errichtung des Gebäudes will die Gemeinde mit der Kreiswohnbau-GmbH durchführen.

Wie Karin Boger ausführte, orientiere sich die Karlsfelder Planung am Beispiel des Betreuten Wohnens in Haimhausen. Dort werden 30 Wohnungen gebaut, die Hälfte davon im sozialen Wohnungsbau gefördert, die andere frei finanziert. Je nach Einkommen zahlen die Mieter dann zwischen 4,50 und zehn Euro pro Quadratmeter. Was bedeute, so Boger, dass ein Mieter mit weniger als 1000 Euro Einkommen im Monat in einer 50-Quadratmeter-Wohnung 250 bis 300 Euro Kaltmiete bezahle, hinzu kommen die Nebenkosten und – falls gewünscht – Betreuungspauschale, Kosten für Wohnungsreinigung und Essen. Bei einem doppelt so hohen Einkommen fallen für die Miete etwa 500 Euro an. (ek)

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