Karlsfeld zaubert sich in die Herzen der Fans

Dachau - Dank einer souveränen Vorstellung hat sich Eintracht Karlsfeld beim Dachauer Hallenfußballmasters den Gesamtsieg gesichert. Es war bereits der vierte Turniererfolg des TSV am Stadtwald.

Wer so unbeschwert drauflos spielt, jede sich bietende Chance zum Konter nutzt, federleicht über das gestreckte Bein des Gegners hüpft und dann auch noch mit einer an Unverschämtheit grenzenden Lässigkeit das Runde ins Eckige befördert, der hat nichts anderes verdient – als den Turniersieg. Gratulation, Eintracht Karlsfeld.

Dank eines blitzsauberen Finalturnieres mit etliche starken und einigen überragenden Leistungen hat sich der Rekordsieger vom vom Sportpark Jahnstraße ein weiteres Mal in die Siegerliste des Dachauer Hallenmasters eingetragen. Der vierte Triumph der Eintracht war sicherlich einer ihrer imposantesten, so richtig gefordert wurde die Zott-Truppe auch am Finalwochenende nicht.

Endspiel

  • TSV E. Karlsfeld 3
  • TSV 1865 Dachau 2

Nach der Energieleistung im Halbfinale gegen den ASV-Bezwinger SV Sulzemoos (Bericht auf dieser Seite) machten die Karlsfelder im Finale schon früh alles klar. Treffer von Michele Lombardi, der nach der Schlusssirene zum wertvollsten Spieler des Turnieres (MVP) gewählt wurde, sowie von Tobias Grätz und Fabian Schäffer bescherten der Eintracht eine 3:0-Halbzeitführung.

Nach dem Seitenwechsel wurde es dann noch einmal richtig hektisch, als die 65er nach den Treffern von Marco Bläser und Daniele Tundo energisch auf den Ausgleich drängten. Leider ging mit einigen Dachauer Spielern im Eifer des Gefechts der Gaul durch. Obwohl er Marco Bläser die Ampelkarte zeigte und den in der Schlussphase mit Schaum vorm Mund spielenden Andi Neff gar mit der knallroten Karte vom Parkett schickte, schaffte es der junge Referee Leo Geisweis aus Altomünster nicht, die Gemüter zu beruhigen. So schrammte man im Finale haarscharf an einem Eklat vorbei.

Spiel um Platz drei

  • SV Sulzemoos 4
  • TSV Geiselbullach 2

Nach dem emotional auf höchstem Niveau bestrittenen Halbfinal-Krimi gegen Karlsfeld sicherten sich die Sulzemooser wenigstens noch den Bronzerang in einem für sie insgesamt sehr gut verlaufenen Turnier. Durch seinen Treffer zum 1:0 erkämpfte sich Ercan Sinan Platz zwei in der Torjägerparade des Hallenmasters 2010; wie der Karlsfelder Michele Lombardi traf der Sulzemooser Goalgetter sieben Mal ins Schwarze.

Dachauer Hallenfußballmasters

Die Torjägerkanone sicherte sich mit acht Treffern Steven Zepeda vom ASV Dachau. So gab es am Ende, bei der Abschlussfeier im Vereinsheim, wenigstens eine der begehrten Trophäen für den gastgebenden Verein, der mit drei Teams in das Finalwochenende eingezogen war und sich am Ende mit Platz fünf für die Erste zufrieden geben musste. (ge)

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