Josef Kreitmeir erwartet für 2010 weitere Einschnitte im Gemeindehaushalt.    Foto: kn

Kein Stillstand trotz weiter sinkender Einnahmen

Indersdorf - Obwohl er erwartet, dass „die Einnahmen durch die Finanz- und Wirtschaftskrise weiter sinken werden, glaubt Indersdorfs Bürgermeister Josef Kreitmeir, dass einiges bewegt werden kann.

In seinem Ausblick im Rahmen des Jahresabschlussessens mit dem Gemeinderat listete der Bürgermeister eine ganze Reihe von Maßnahmen auf, die heuer angegangen oder abgeschlossen werden sollen.

An erster Stelle nannte Kreitmeir dabei den Neubau der Kanalisation Ainhofen-Glonn; hier rechnet er mit einer Fertigstellung im zweiten Halbjahr. Der Anschluss von Gundackersdorf soll dann 2011 folgen. Hoffnungsvoll ist der Gemeindechef auch hinsichtlich des Geh- und Radwegs entlang der Arnbacher Straße. Ob hier bereits 2010 Vollzug gemeldet werden kann, hänge aber natürlich davon ab, ob der bisher problematische Grunderwerb endlich zügig über die Bühne gehen könne.

Der Vorplatz zum Mesnerhaus sowie die Sanierung der Schneiderturm-Fassade soll mithilfe der Städtebauförderung klappen; auch die Erschließung des Baugebiets Pfarrpfründe in Niederroth soll in diesem Jahr angegangen werden.

Im Straßenbau haben der Ausbau der Emmeranstraße in Glonn sowie die Sanierung der Gemeindestraße zwischen Niederroth und Sigmertshausen Priorität. Daneben sollen aber einige bislang noch nicht ausgebaute Ortsstraßen erstmalig hergestellt werden. Als Beispiele zählte Josef Kreitmeir die Dieffenbrunnerstraße, den Rothweg, den Daxberger Weg und den Wasserschlag auf. Zumindest planungsmäßig soll damit jeweils 2010 begonnen werden.

Abgeschlossen werden soll bis zum Herbst die wohl letzte Erweiterung des Hauses für Kinder am Wittelsbacherring (für Kinder bis 14 Jahre), schon früher sogar die energetische Sanierung des ehemaligen Schulhauses in Niederroth. (tor)

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