Zu Beginn noch glücklich: die Räuberfamilie Mattis mit Jutta Uttendorfer, Julia Götz und Ansgar Wilk. Foto: inki

(K)Eine Liebe unter den Räubern

Bergkirchen - Das lehrreiche Theaterstück Kinderstück „Ronja Räubertochter“ nach dem weltbekannten Kinderbuch von Astrid Lindgren hat Ansgar Wilk für das Hoftheater Bergkirchen spannend und ideenreich inszeniert.

Nicht nur Kinder, sondern auch die Erwachsenen lernen auf unterhaltsame Weise „wie es so zugeht in der Welt“, dass es selbst „wenn es schon immer so war“, einen Neuanfang geben kann.

Es donnert und grollt, und es wallt Nebel über die Bühne, die Ulrike Beckers in einen geheimnisvollen Wald mit Graugnomen und wilden Schluchten verwandelt hat. Julia Götz fuchtelt furchterregend und schreiend als Waldgeist durch den Zuschauerraum. In einer Gewitternacht, als „die Grausedruden heulten und kreischten“ erblickte Ronja, die Tochter des beherrschenden Räubervaters Mattis (Ansgar Wilk) und der klugen Räubermutter Lovis (Julia Götz) das Licht der Welt. Das über alles geliebte Kind spielt die blondgelockte Jutta Uttendorfer hinreißend, gefühlvoll, frech und zornig, wenn es um das Unrecht geht.

Der Konflikt zwischen den Räuberfamilien Mattis und Borka eskaliert, als Ronja und Räubersohn Birk (Verena Konietsche) von der verhassten Borka-Sippe im Wald aufeinander treffen und Freunde werden. Verena Konietsche, ein neues Gesicht beim Hoftheater-Ensemble, bildet zusammen mit Jutta Uttendorfer eine ideale Besetzung. Sie leben ihre Freundschaft und tragen gemeinsam den Konflikt mit den verbohrten Eltern aus.

Wiederholungen gibt es am 223. Dezember (17 Uhr), 14. Januar (19 Uhr) und 29. Januar (17 Uhr). (ink)

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