Kinder gehen in die Luft

Schwabhausen - „Freiheit ErFahren“ und „Zum Einsteigen bereit?“ – dafür wirbt die Bayerische Luftsportjugend mit aussagekräftigen Postkarten.

17 flugbegeisterte Kinder und Jugendliche aus der Gemeinde Schwabhausen hatten nun die bisher einmalige Gelegenheit, einen Ikarusflug über den Wolken des Dachauer Hinterlandes zu unternehmen.

Erstmals bot die gemeindliche Jugendarbeit diese Aktion an und konnte dies mit den erfahrenen Piloten und Motorseglern des Aeroclub Dachaus auch realisieren. Nach einer freundlichen Begrüßung erhielten die Jugendlichen zunächst eine praxisnahe Einführung in den Flugsport. Wer wollte, durfte sich in den „LS 4“, einem Leistungssegelflugzeug, setzen, was einiges an Gelenkigkeit erforderte. Neben dem Piloten Sebastian Fitz und Fluglehrer Karsten Viehl sowie Martin Plötz von der Flugsportgruppe Landsberg, standen den interessierten Schwabhauser Gästen Werkstattleiter und Pilot Klaus Heck mit vielen Detailinformationen zum Flugsport zur Verfügung.

Besonders angetan waren die Teilnehmer während des Wartens auf ihren 20-minütigen Flug vom „Lepo“, einem Seilholrückfahrzeug. Dieser war früher ein VW Käfer aus den 50er Jahren und wurde mit viel Liebe und Funktionserhalt zum Rasenflitzer umgebaut. Mit jeweils zwei zweisitzigen Motorseglern startete die Besucher in die Luft. Obwohl einigen Kindern angesichts der Flughöhe von rund 300 Meter kurz vorher doch etwas mulmig wurde, trauten sich alle einzusteigen. Und keiner hat es bereut. „Das mache ich wieder. Ich habe meine Schule und mein Haus gesehen“, sagte ein Teilnehmer voller Begeisterung.

Florian Huber, Mitorganisator und Jugendleiter des Aero Club Dachau kam als 15-Jähriger mit der Fliegerei im Rahmen eines Ferienprogramms erstmals in Berührung. Mit solchen Aktionen will er nun bei Jugendlichen das Interesse an der Fliegerei wecken. dn

Auch interessant

Kommentare