Kindergarten Ampermoching: Neue Planung für Außenanlagen genehmigt

Hebertshausen/Ampermoching - Die Außenanlagen des Kindergartens St. Peter werden umgestaltet. Damit reagiert der Gemeinderat auf massive Beschwerden der Eltern. Der Umbau soll noch im Frühjahr zügig umgesetzt werden.

Bereits im November hatte sich der Gemeinderat mit dem Thema befasst. Denn der Elternbeirat hatte über die Staubentwicklung geklagt und Kritik wegen fehlender Grünflächen auf den Außenanlagen geübt (wir berichteten).

Drei Landschaftsarchitekten waren beauftragt worden, eine möglichst fachgerechte Gestaltung der Außenanlagen zu planen. In der Februarsitzung wurden die drei Planungen dem Gemeinderat vorgestellt und von Landschaftsarchitektin Birgit Kröniger beurteilt. Die Planung des Landschaftarchitekturbüros Kübert kommt den Vorstellungen des Gemeinderates und des Elternbeirates am nächsten. Allerdings schlug Birgit Kröniger noch einige Änderungen vor. Bürgermeister, Elternbeirat, Kindergartenleitung und Landschaftsarchitekt Horst Kübert setzten sich zusammen um die Planung zu überarbeiten und die Empfehlungen von Birgit Kröniger einzuarbeiten.

Dies ist nun geschehen, und Horst Kübert stellte die geänderte Planung dem Gemeinderat am Dienstagabend vor. Anstelle des staubigen Riesels wird demnach nun kalkfreier Riesel rund um die Spielburg aufgebracht. Auf die restlichen Flächen sollen statt des Riesels spezielle Holzschnitzel, sogenannte Öcocolor, als Fallschutz und Spielplatzbelag eingebaut werden. Ein zusätzliches Wipptier ist vorgesehen, ein Weidentipi, ein Kriechtunnel und Sitzbalken. Dem Wunsch nach mehr Grün soll insofern nachgekommen werden, dass entlang des Zaunes Beerensträucher und blühende Stauden gepflanzt werden, ebenso eine Zierkirsche als Schattenspender. Auch drei Ampelschirme sollen mit zur Beschattung beitragen.

Die Gesamtkosten schätzt der Planer auf rund 43 000 Euro. In der Diskussion zeigte sich, dass diese Summe dem Gemeinderat etwas zu hoch ist. Richard Reischl (CSU) schlug deshalb vor, auf die Ampelschirme und das Wipptier zu verzichten. Kostenersparnis: rund 10 000 Euro. Gemeinderat folgte diesem Vorschlag. Weitere Einsparungen könnten zudem durch Eigenleistungen der Eltern oder durch die Mitwirkung des Obst- und Gartenbauvereins Ampermoching erzielt werden.

Der Gemeinderat stimmte dem überarbeiteten Vorschlag des Büros Kübert. Das Büro wurde beauftragt Kostenangebote einzuholen. (khr)

Auch interessant

Kommentare