Abschiedsfoto auf der Drehleiter mit den Betreuern und den Ausbildern der Feuerwehr Indersdorf Sebastian Grahamer (links oben), Martin Lorenz (links unten) und Kommandant Thomas Burgmair (2. v.l. unten). Foto: kn

Kleine Indianer auf der Feuerwehrleiter

Indersdorf - Zehn Kinder aus Familien mit schwierigem sozialen Umfeld haben die Indersdorfer Floriansjünger besucht.

Zehn Kinder im Alter von sechs bis 13 Jahren haben die Feuerwehr Markt Indersdorf besichtigt. Eigentlich ist solch ein Besuch für die Ausbilder der Feuerwehr Indersdorf an sich nichts Besonderes, die Indersdorfer Schulkinder statten der Feuerwehr regelmäßig einen Besuch ab. Doch dieser Besuch war anders: Die Kinder, die dieses Mal bei der Feuerwehr waren, haben allesamt einen besonderen familiären Hintergrund. Mindestens ein Elternteil oder sogar beide Eltern sitzen im Gefängnis.

Ermöglicht haben den Besuch die evangelisch-freikirchlichen Gemeinden in Bayern. Deren Gemeindejugendwerk hat für die zehn Kinder aus ganz Bayern ein siebentägiges Zeltlager in den Sommerferien in Eichstock organisiert.

Unter dem Motto „Indianerfreizeit“ konnten die Kinder etwas Abstand von ihrem schwierigen sozialen Umfeld gewinnen. Für die sozial schwachen Familien war das Zeltlager kostenlos, es wird durch Spendengelder finanziert.

Die Kinder interessierten sich rege für die Fahrzeuge und Gerätschaften der Feuerwehr Indersdorf. Und zum ersten Mal konnten die meisten von ihnen kennen lernen, was es heißt, ehrenamtlich Dienst am Nächsten zu leisten. Ein Erinnerungsfoto auf der Drehleiter durfte natürlich nicht fehlen.(dn)

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