Das Lyrische Opernensemble mit Sofija Molchanova (Klarinette), Gesa Jörg, Pianist Stellario Fagione und Jutta Maria Fries begeisterten im Neujahrskonzert in der Hebertshausener Kirche. Foto: Dr. Bärbel schäfer

Konzert von berührender Intensität

Hebertshausen - Das Lyrische Opern-Ensemble Dachau hat in der Pfarrkirche von Hebertshausen ein Neujahrskonzert gegeben. Zu hören waren Weihnachtslieder, Liedern aus der Romantik und Opernarien.

Vier Weihnachtslieder von Peter Cornelius passten hervorragend zum ersten nachdenklich und melancholisch geprägten Programmteil in der mit Krippe und Christbaum geschmückten Kirche in Hebertshausen. Jutta Maria Freis sang mit kraftvollem und sicherem Sopran und erfasste die andächtige Stimmung der Lieder. Mit vier Liedern von Franz Schubert zeigte Gesa Jörg, dass sie neben dem Opernfach auch das Genre des Kunstliedes beherrscht. Sie sang glockenrein und setzte die Verzierungen in absoluter Lockerheit mit einem Sopran, der sich engelsgleich in höchste Höhen schwingt.

Besonders schön gelang der zweite Teil des Konzerts mit Arien von Händel und Mozart. Das Duett "Sull aria" der beiden Sopranistinnen bildete den Höhepunkt. Dazu passten Sofija Mochanovas drei Romanzen von Schumann, denen die Klarinettistin in warmem Kammerton die geforderte emotionale Tiefe gab.

Pianist Stellario Fagone war den beiden Sängerinnen nicht nur verlässlicher Begleiter sondern auch ein versierter Gestalter. (sch)

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