Kritik am Winterdienst

Randelsried - Im Gasthaus Seidl haben die Randelsrieder und Asbacher Bürger ihre Probleme an Bürgermeister Konrad Wagner herangetragen. „Nicht so toll“ fand ein Bürger den Winterdienst im Gemeindebereich.

Der örtliche Dienst könne oft nichts dafür, behauptete der Bürgermeister, da er zum Ausrücken grünes Licht vom Bauhof bekommen muss. Vielleicht könnte man aber in Zukunft eine gewisse Entscheidungsfreiheit gewähren, denn ob es gefährliche Stellen gäbe, das könnten die Leute vor Ort oft besser einschätzen, wie Wagner meinte.

Diskutiert wurde auch über den Randelsrieder Friedhof. Die bischöfliche Finanzkammer hat der Gemeinde Altomünster ein gutes Angebot für den Grundkauf zur Errichtung eines neuen Friedhofs in unmittelbarer Nachbarschaft des bestehenden gemacht. Die geplante Rampe hinauf zum Leichenhaus wird es aus Kostengründen nicht geben; rund 150 000 Euro hätten dafür aufgebracht werden müssen. Notwendig wird allerdings die Verlegung dreier Gräber innerhalb der alten Ruhestätte.

Beschäftigt hat die Bürger auch der Kanalbau. Der dürfte nicht vor 2012 kommen, meinte der Bürgermeister, eher noch später. Beiträge werden erst fällig, so ließ er wissen, wenn ein Anschluss möglich ist. Die Frage nach der Kostenberechnung konnte er auch grob klären: Zum einen werden die Grundstücksflächen und zum andern die Flächen des Hauses herangezogen.

Weiter wurde nachgefragt, ob ein Schild im Kapellenbereich in Asbach angebracht werden kann, das auf das Buswartehäuschen aufmerksam macht. Unmittelbar nach der Kurve sei der Platz schlecht einsehbar, hieß es seitens der Bürger. Außerdem würden die Autos dort doch sehr rasant fahren, weshalb auch noch um mehr Geschwindigkeitskontrollen gegebeten wurde.

Auch interessant

Kommentare