Häftlingsnummer am Arm: Max Mannheimer berichtete über seine Zeit in den Lagern. Foto: Hollenz

KZ-Gedenkstätte Dachau: 50. Weihetag der Todesangst-Christi-Kapelle

Dachau - Erstmals hat eine offizielle Delegation amerikanischer Muslime und Juden hat die KZ-Gedenkstätte Dachau besucht. Zudem wurde am Sonntag der 50. Weihetag der Todesangst-Christi-Kapelle begangen.

Den Gottesdienst zum Weihetag leitete Erzbischof Reinhard Marx. Die 1960 errichtete Kapelle nannte er "ein Zeichen der Sühne, des Gebets und auch der Hoffnung inmiten der Trauer".

Am Nachmittag begrüßte der Vorsitzende der Lagergemeinschaft Dachau, Max Mannheimer, die Delegation mit Muslimen und Juden aus den USA: Mannheimer berichtete von seinen leidvollen Erlebnissen während seiner Inhaftierung im KZ Auschwitz. Anschließend nahm die Gruppe, in der auch Imame sind, die sich für die Verständigung von Muslimen und Juden einsetzen, an einer Führung durch die Gedenkstätte teil.

Der Besuch ist Teil einer fünftägigen Studienreise, die von der Konrad-Adenauer-Stiftung organisiert wurde und die jetzt nach Auschwitz führt. Mitglied der Delegation war auch Hannah Rosenthal, die Sondergesandte von Präsident Barack Obama zur Bekämpfung von Antisemitismus. (mm)

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