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Wer zieht über die Parteilisten in den Landtag ein?

Alle Informationen zur Landtagswahl 2018

Alle Stimmen sind ausgezählt: Keiner der Dachauer Kandidaten zieht über die Liste ein

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Was Sie aus dem Stimmkreis Dachau wissen müssen: Die Ergebnisse der Landtagswahl und ihre Nachwehen im Ticker zum Nachlesen.

15.10 Uhr: An dieser Stelle beenden wir unsere Berichterstattung in diesem News-Ticker. Über die Nachwehen der Landtagswahl halten wir Sie hier auf dem Laufenden.

Das waren die Meldungen vom Mittwoch

9.47 Uhr: Besonders knapp war es am Ende doch noch für SPD-Mann Martin Güll. Zehn Jahre saß er für die Genossen im Landtag, jetzt hat es wegen 557 Stimmen nicht gereicht. Für Güll stimmten 12.858 Menschen, er landete damit auf Ranglistenplatz 9. Die SPD ist künftig nur noch mit sieben Sitzen im Landtag vertreten. Diana Stachowitz erhält mit 13.415 den letzten Sitz. 

9.35 Uhr: Bitter für Martina Purkhardt, Kandidatin der Freien Wähler. Die Schwabhauserin hat zum zweiten Mal den Einzug ins Maximilianeum verpasst. Purkhardt erzielte am Endel Listenplatz 12 mit 12.361 Stimmen. Ihre Parteikollegen zogen mit acht Sitzen in den Landtag ein. Der letzte Sitz ging an Hans Friedl mit 17.647 Stimmen.   

Purkhardt gibt sich auf Facebook trotzdem kämpferisch, freut sich über ihr gutes Ergebnis und dank ihren Wählern.

9.26 Uhr: Auch für den Dachauer Grünen Thomas Kreß hat es am Ende nicht gereicht. Er landete mit 14.084 Stimmen auf Ranglistenplatz 24. Seine Parteikollegen haben insgesamt 17 Sitze im Landtag erhalten. Platz 17 ging an Benjamin Adjei mit 19.377 Stimmen.

9.21 Uhr: AfD-Kandidat Christoph Steier hat den Einzig in den Landtag verpasst. Am Ende der Auszählung landete er mit 9886 Stimmen auf Rang 17.   Seiner Partei stehen sechs Plätze zu. Der letze Listenplatz ging an Dr. Anne Cyron mit 15.141 Stimmen.

9.15 Uhr: Keiner der Dachauer Direktkandidaten hat genug Stimmen bekommen, um über die Liste in den Landtag einzuziehen.

Das waren die Meldungen vom Dienstag 

12.45 Uhr: Update zu den Parteilisten: Martin Güll (SPD) liegt derzeit auf Rang drei. Seinen Sozialdemokraten stehen in Oberbayern insgesamt sieben Mandate zu. 

Position 11 auf ihrer Parteiliste hat derzeit Martina Purkhardt von den Freien Wählern inne. Damit im zweiten Anlauf der ersehnte Einzug ins Maximilianeum gelingt, müsste sie noch drei Kollegen überflügeln. 

Spannend dürfte es auch noch für den Grünen Thomaß Kreß werden. Aktuell liegt er in seiner Parteiliste auf Rang 15. Neben ihren fünf Direktkandidaten werden die Gewinner der Landtagswahl zwölf Politiker über ihre Liste in den Landtag entsenden. 

Fünf Listenkandidaten der FDP dürfen künftig im Maximilianeum mitgestalten. Ihr Direktkandidat aus dem Dachauer Stimmkreis, Dr. Frank Sommerfeld, liegt in seiner Parteiliste derzeit auf Rang 11, müsste also noch einige Kollegen überflügeln.

AfD-Kandidat Christoph Steier dürfte es schwer haben, in den Landtag einzuziehen. Seiner Partei stehen sechs Plätze zu, Steier belegt derzeit Rang 16.

Wohlgemerkt: Das Ranking dürfte in den kommenden Stunden noch gehörig durcheinandergewirbelt werden. Die neun Münchner Stimmkreise sind noch nicht ausgezählt.

11.48 Uhr: CSU-Kandidat August Haas hat in Dachau 4764 Stimmen erhalten und liegt damit in seiner Parteiliste derzeit auf Rang 27. 

10.36 Uhr: „Meine politische Karriere neigt sich dem Ende zu“, sagte Martin Güll am Abend der Wahl. Ob er diese Analyse womöglich voreilig vorgenommen hat, wird sich nun weisen. Viele Stimmen der Münchner Wähler könnten die Position des Urgesteins auf der SPD-Liste noch verbessern und ihm so doch noch den Einzug in den Landtag ermöglichen. Klarheit wird frühestens im Laufe des Dienstagabends herrschen.

Nachwehen im Stimmkreis: Das waren die Meldungen vom Montag

14.04 Uhr: Auch die CSU hat im Landkreis viele Stimmen verloren. Bei Bernhard Seidenath ist alles grad anders herum als beim langjährigen Wegbegleiter Martin Güll (SPD). Denn der erneut direkt in den Landtag gewählte CSU-Abgeordnete weiß zwar 45,3 Prozent der Pfaffenhofener hinter sich, erzielte aber wie schon 2013 durchgehend persönlich schlechtere Resultate als die CSU. Am wenigsten Wähler bekamen Seidenath (30,9 Prozent) und die CSU (33,6) im Übrigen in der Großen Kreisstadt.

13.59 Uhr: Verlierer der Wahl  ist auch im Landkreis klar die SPD. Wie schon 2013 ist dabei die persönliche Bilanz von Genosse Martin Güll viel besser als die seiner Partei. In allen Stimmbezirken bekam der Bildungsexperte deutlich mehr Stimmen als seine SPD. Am meisten Wähler mobilisierte er in seiner Heimatgemeinde, denn in Hilgertshausen-Tandern bekam er 19,4 Prozent, während die SPD hier nur 9,4 Prozent erhielt. In Pfaffenhofen wollten dagegen nur 5,9 Prozent den SPD-Mann, und in der Gemeinde Sulzemoos fand sich mit 4,7 Prozent nur ein paar Handvoll SPD-Wähler, genauer: 75!

13.52 Uhr: Bei den Ergebnissen der Freien Wähler im Landkreis fällt auf, dass Spitzenkandidatin Martina Purkhardt in den allermeisten Wahllokalen ein besseres Ergebnis als ihre Partei erzielte. Ganz stark punktet sie in ihrem Heimatort Schwabhausen, wo 23,6 Prozent das Kreuz neben ihrem Namen machten, und 16,2 Prozent bei den Freien Wählern. Einen Ausreißer bildet Karlsfeld: Hier machten nur 9,3 Prozent der Wähler das Kreuz bei Purkhardt.

13.48 Uhr: Hier waren die Grünen am stärksten: Als Gewinner durften sich die Grünen auch im Landkreis Dachau feiern lassen. Ihr bestes Ergebnis verbuchten sie in Dachau mit 19,2 und 21,6 Prozent, während in Pfaffenhofen nur 10,6 und 12 Prozent grün wählten.

13.45 Uhr: Hier war die AfD  im Landkreis am stärksten und am schwächsten: In Odelzhausen wohnt Karl Behrens, das Sprachrohr der AfD im Landkreis Dachau. Und so war die AfD auch im Wahlkampf nirgends präsenter als dort. Das machte sich am Wahltag „bezahlt“, denn mit 11,7 Prozent der Erst- und 11,4 Prozent der Zweitstimmen erzielte die AfD hier ihr bestes Ergebnis im Landkreis Dachau. Odelzhausen liegt damit nicht nicht nur über dem Landkreis- sondern auch dem Bayernergebnis. Am wenigsten Wähler machten ihr Kreuz indes bei der Alternative für Deutschland in den Gemeinden Haimhausen (Erststimme) und Hebertshausen (Zweitstimme): jeweils 7,0 Prozent.

12 Uhr: Bei den kleinen Ortsverbänden von Bündnis 90/die Grünen ist Jubeln angesagt. So manch einer konnte gestern vor Freude nicht schlafen. So wie hier in Petershausen, wie ein Tweet auf Twitter zeigt.

11.38 Uhr: Der Dachauer Kreisverband der Grünen ist stolz über das gute Wahlergebnis und hat sein Profilbild auf Facebook geändert. Die Mitglieder sagen Danke:  „Ein ganz herzliches Dankeschön an alle unsere Wählerinnen und Wähler!“

11.23 Uhr: Wahlsieger des gestrigen Abends, Thomas Kreß von den Grünen, dankt seinen Unterstützern.

11.07 Uhr: Hebertshausens Bürgermeister dankt allen Helfern bei der Wahl. Er freut sich zudem über die hohe Wahlbeteiligung in seiner Gemeinde.

10.58 Uhr: Landrat Stefan Löwl gratuliert seinem Parteikollegen Bernhard Seidenath (CSU) zur Wiederwahl.

10.48 Uhr: Die Direktkandidatin der Freien Wähler Martina Purkhardt rechnet sich gute Chancen für ihren Einzug ins Maximilianeum aus und startet mit einem Lächeln in den Tag.

Der Morgen nach der Wahl 10.30 Uhr: Bernhard Seidenath (CSU) bedankt sich auf Facebook bei seinen Wählern für das Vertrauen.

Das waren die Meldungen vom Wahlsonntag

22.56 Uhr: Bernhard Seidenth (CSU) ist „froh, dass es vorbei ist“, gab er im Landratsamt zu. Seinen Sitz im Landtag verteidigt zu haben, sei sein Ziel gewesen und „das Entscheidende“. Seidenath musste – genau wie seine Partei – massiv Federn lassen. Sein Erststimmen-Ergebnis fiel von über 47 Prozent im Jahr 2013 auf nur noch 34,23 Prozent. Bei den Zweitstimmen verlor die CSU sogar noch mehr: von 53,5 Prozent auf nur noch 37,3 Prozent.

Hat seinen Sitz im Landtag verteidigt: Bernhard Seidenath (stehend)

22.34 Uhr:  Der FDP-Direktkandidat Dr. Frank Sommerfeld hat 5,86 Prozent für sich gebucht. Eigentlich eine gute Zahl, verglichen damit, dass die Liberalen vor kurzem im Landkreis quasi nicht existent waren. „Ich musste die Leute mobilisieren. Und das ist mir zum großen Teil gelungen“, so Sommerfeld. Und das, obwohl er von seiner Partei wenig Rückhalt spürte. So hat der 51-Jährige seinen Wahlkampf komplett aus eigener Tasche bezahlt. Weil er die Liberalen im Dachauer Land aus ihrem Dornröschenschlaf weckte, vor allem aber, weil er mit der Politik in Deutschland im Allgemeinen, aber auch mit der Kommunalpolitik hadert, macht Sommerfeld auf jeden Fall weiter, denn: „Der Stillstand bei uns hat mich in die Politik getrieben.“

Der FDP-Direktkandidat Dr. Frank Sommerfeld hat 5,86 Prozent geholt.

22.34 Uhr: „Passt scho!“ Dieses simple Fazit hat der Direktkandidat der AfD, Christoph Steier gezogen, als er auf die Ergebnisse seiner Partei, aber auch auf sein eigenes blickte. Der 26-Jährige holte 9,19 Prozent der Erststimmen und ist deshalb sehr zurückhaltend, was seine Chancen für einen Einzug ins Maximilianeum angeht.

Gibt sich abwartend: Christoph Steier (AfD)

22.11 Uhr:  Martin Güll hat einen harten Abend. Zwar war nach eigener Aussage  „gut vorbereitet. Ich habe gewusst, was auf mich zukommt.“ Aber was auf ihn zukommt, ist allerdings nicht nur eine herbe Niederlage, sondern – höchstwahrscheinlich – auch noch das Ende seiner landespolitischen Karriere. Das Erststimmenergebnis seiner Partei liegt bei knapp 13 Prozent, die Zweitstimmen bei rund 9 Prozent. Das eigentliche „Drama“ aber sei ohnehin nicht sein persönliches Schicksal, wie Güll  im Landratsamt betont, sondern „das, was jetzt mit der SPD passiert“. Güll ergänzte: „Meine politische Karriere neigt sich nun dem Ende zu“. Dennoch, das war ihm wichtig zu betonen, blickt er nicht im Zorn zurück. „Mein Ziel war, zwei Legislaturen im Landtag machen zu können“. Diese zehn Jahre seien „a wunderbare, guade Zeit“ gewesen.

Das Drama  um die SPD nimmt Martin Güll mit.

22.07 Uhr: Martina Purkhardt jubelt: „Ich habe die 10 000-Stimmen Marke erreicht. Das freut mich total.“ Die 37-jährige Direktkandidatin der Freien Wähler fuhr mit gut 13,7 Prozent der Erststimmen ein hervorragendes Ergebnis ein; das bedeutet Rang vier aller Kandidaten, hinter Bernhardt Seidenath (CSU, knapp 34,3), und Thomas Kreß (Grüne, knapp 16,0) und noch vor Martin Güll (SPD, gut 12,6).

Strahlendes Lächeln: Martina Purkhardt (FW) beim Blick auf die Ergebnisse. Links: Linke-Kandidat Jonathan Westermeier

22.01 Uhr: In der Stadt Dachau holen die Grünen mit 21,59 Prozent der Zweitstimmen ihr bestes Ergebnis 

22 Uhr: Auch Dachau ist fertig! Damit sind jetzt alle Stimmbezirke im Landkreis ausgezählt.

21.48 Uhr: Gerade ausgezählt: Bomben-Ergebnis für die Grünen in Karlsfeld mit 20 Prozent. Das ist Rückenwind für den neugegründeten Ortsverein.

21.36 Uhr: Das glücklichste Gesicht im Landratsamt hat Thomas Kreß. Er gewann zwar nicht das Direktmandat, etablierte seine Grünen aber noch vor SPD und Freien Wählern auf dem zweiten Platz in der Wahlkreis-Wählergunst. Ein „absoluter Erfolg“  jubelt er. Während es nämlich früher schon ein Erfolg gewesen wäre, „wenn wir in allen Gemeinden über die fünf Prozent kamen“, liegt das Grünen-Ergebnis nun allerorts im zweistelligen Bereich.

Thomas Kreß (M.) mit seinem Team im Landratsamt.

21.32 Uhr: Eher geknickt verfolgten die CSUler im Landratsamt die ersten Hochrechnungen.

Die CSUler verfolgen im Landratsamt die  Hochrechnungen.

21.18 Uhr: CSU-Direktkandidat Bernhard Seidenath holt in seiner Heimatgemeinde Haimhausen 1088 Stimmen, beziehungsweise  36,24 Prozent der Erststimmen.

Bernhard Seidenath (CSU) und Martin Güll (SPD) am Wahlabend im Landratsamt.

21.08 Uhr: Katrin Staffler, CSU-Bundestagsabgeordnete zum Wahlergebnis: "Ich denke, wir haben heute den Auftrag erhalten, die Partei zu erneuern. Nicht nur in Form von Personen, sondern auch darüber, wo wir inhaltliche Schwerpunkte setzen. Es sieht aber nach einem guten Ergebnis für unseren Stimmkreiskandidaten Bernhard Seidenath aus."

20.50 Uhr: Ein schwarzer Tag für die SPD. Besonders in Sulzemoos. Hier kommt die Partei nicht mal auf fünf Prozent der Zweitstimmen. Sie erreicht gerade mal 4,7 Prozent.

20.38 Uhr: Martina Purkhardt, Direktkandidatin der Freien Wähler, freut sich auf Facebook über die ersten Ergebnisse. Sie hat realistische Chancen, diesmal in den Landtag einzuziehen.

20.32 Uhr: 136 von 167 Stimmbezirken im Landkreis sind ausgezählt. Die Stimmung bei den kleinen Parteien ist gut. Die Partei holte bisher 200 Zweitstimmen im Landkreis und feiert jetzt im Landratsamt.

Gute Stimmung bei „Der Partei“

20.26 Uhr: Schwanhausen hat ausgezählt. Martina Purkhardt, Direktkandidatin der Freien Wähler, holt in ihrer Heimatgemeinde 23,6 Prozent der Erststimmen 

20.14 Uhr: In Röhrmoos steht Umweltschutz hoch im Kurs: Die Grünen holten hier 20,24 Prozent der Zweitstimmen

20.05 Uhr: Martin Güll ist im Landratsamt eingetroffen. Er schnappt sich erstmal ein Gläschen O-Saft


19.52 Uhr: Auch Pfaffenhofen ist fertig mit auszählen: Hier ist die CSU deutlich stärker als im Bayern-Trend: An die Union gingen hier 46,61 Prozent der Zweitstimmen. Die zweitstärkste Partei sind hier die Freien Wähler mit 15,54 Prozent, es folgen die Grünen mit 11,98 Prozent und die AfD mit 10 Prozent. Großer Verlieren ist die SPD mit nur 5,12 Prozent.


19.45 Uhr: Die Gemeinde Hilgertshausen-Tandern hat als erstes alle Stimmen ausgezählt. Martin Güll (SPD) holt hier 19,4 Prozent der Erststimmen. An Zweitstimmen bekamen die Sozialdemokraten allerdings auch nur 9,2 Prozent der Stimmen.


19.36 Uhr: In Niederroth haben mehr Menschen als im Bayern Schnitt die AfD gewählt. Die Partei bekam hier 12,27 Prozent der Zweitstimmen. An die SPD gingen nur 6, 13 Prozent der Stimmen, die CSU holte 38,04 Prozent, die Freien Wähler bekamen 17,59 Prozent und die Grünen 14,31 Prozent.


19.34 Uhr: Trotz der guten Ergebnisse geht  die Wahlparty der Freien Wähler im Landratsamt schon zu Ende Die Freien Wähler lösen sich nach dem Pizza-Essen langsam auf. Robert Gasteiger sagt, er müsse dringend zum Stammtisch


19.21 Uhr: Landrat Stefan Löwl (CSU) kommentiert die hohe Wahlbeteiligung und das CSU-Ergebnis: „Im Landkreis Dachau wurde offensichtlich mobilisiert“, sagt er zur Wahlbeteiligung. Vom CSU-Ergebnis ist er natürlich enttäuscht: „Besser als die Umfragen, aber natürlich kann man nicht zufrieden sein.“


19.18 Uhr: Im Sitzungssaal des Sulzemooser Rathauses wird seit 18 Uhr ausgezählt. Insgesamt haben 343 Bürger aus dem Ort ihre Stimme abgegeben. Die Briefwähler ausgenommen, entspricht das einer Wahlbeteiligung von 69 Prozent. Wenn die Auszählung abgeschlossen ist, gibt es für alle Wahlhelfer im Sportheim noch eine wohlverdiente Brotzeit.

 Im Sitzungssaal des Sulzemooser Rathauses wird seit 18 Uhr ausgezählt.

19.01 Uhr: Im Dachauer Stimmbezirk Adolf-Hölzl-Haus ist die SDP deutlich stärker als im Bayern-Schnitt: 14,49 Prozent der Zweitstimmen gehen an die Sozialdemokraten. 34,42 Prozent gehen an die CSU,  11,32 Prozent  an die AfD

18.56 Uhr: Martina Purkhardt (Freie Wähler) und Bernhard Seidenath (CSU) liegen in Puchschlagen beide bei 27,01 Prozent. Martin Güll SPD holt hier nur 5,11 Prozent.

18.54 Uhr: Edgar Forster (FW) spekuliert über eine Regierungsbeteiligung seiner Partei. Hubert Aiwanger als Innenminister oder Landwirtschaftsminister?

18.50 Uhr:  Kandidaten der Freien Liste Oberbayern sitzen im Landratsamt gerade beim Pizzaessen und selbstmitgebrachtem Bier. Ansonsten gibt‘s nämlich nur Antialkoholisches.

Die Freien Wähler feiern im Landratsamt

18.36 Uhr: Der erste Stimmkreis im Landkreis Dachau ist ausgezählt. In Prittlbach holt Bernhard Seidenath (CSU) 69 Erststimmen, also 31,08 Prozent, Martin Güll (SPD) 9,46 Prozent, Martina Purkhardt (Freie Wähler) 26,58 Prozent, Thomas Kreß (Grüne) 13,96 Prozent, Dr. Frank Sommerfeld (FDP) 8,11 Prozent und Christoph Steier (AfD) 5,41 Prozent. Hier waren 408 Menschen stimmberechtigt.

 

18.33 Uhr:  Wie immer: Bis die ersten Zahlen aus Dachau hereintrudeln, herrscht angespannte Aufmerksamkeit. Die CSU steht geschlossen am Eingang des Sitzungssaals im Landratsamt

18.01 Uhr: 352 Bürger haben im Odelzhauser Rathaus bei der Urnenwahl ihre Stimme abgegeben. Ihre Entscheidung fließt direkt in die offiziellen Hochrechnungen mit ein. Franz-Gerhard Frank von der Forschungsgruppe Wahlen ist vor Ort und gibt die Ergebnisse sofort telefonisch zu den Verantwortlichen für die Hochrechnungen weiter. Der Rentner macht das ehrenamtlich. „Eigentlich habe ich mich als Interviewer beworben, der die Bürger nach dem Wahlgang befragt“, sagt er. „Diese Stellen waren aber bereits alle besetzt.“ Dafür bekam Frank den Job als Auszählungsbeobachter angeboten – und sagte sofort zu. „Ich mache das zum ersten Mal“, erzählt er. „Es ist auch für mich sehr interessant, das alles live einmal mitzubekommen.“ 

Franz-Gerhard Frank von der Forschungsgruppe Wahlen ist vor Ort und gibt die Ergebnisse sofort telefonisch zu den Verantwortlichen für die Hochrechnungen weiter.


 

17.65 Uhr: Mit 77 Prozent war die Wahlbeteiligung im Moos außergewöhnlich hoch. Um 17.56 Uhr kam die letzte Wählerin ins Wahllokal im Kulturhaus. Um Mittag standen die Wähler kurzzeitig Schlange. Um Punkt 18.01 Uhr öffnete Wahlleiterin Erna Stippl die Urnen, und los ging es mit dem Auszählen. Für Andreas Wagner nicht Neues: „ich bin schon seit rund 50 Jahren Wahlhelfer“. Im Moos gab es 504 Wahlberechtigte, 326 Wähler gaben ihre Stimme ab, 153 entschieden sich für die Briefwahl.

Leeren der Wahlurne, Wahlleiterin Erna Stippl (ganz links) mit den sieben Wahlhelfern

17.51 Uhr: Gleich wird ausgezählt!  Der Weichser Wähler Roman Rausch (21)  erklärt, warum er heute wählen war: „Das ist jetzt nach der Bundestagswahl meine zweite Wahl. Ich empfinde das Wählen als Bürgerpflicht. Es ist wichtig, dass jeder seine Stimme abgibt, auch wenn es für eine kleine Partei ist, die womöglich nicht viel Chancen hat, ins Parlament zu kommen.“



17.47 Uhr: Der 2. Bürgermeister Martin Hofmann in Weichs  erklärt:  „Die meisten Wähler kamen nach der Kirche oder dem Mittagessen. Von 13 bis 15 Uhr kam zu uns ins Bürgerhaus überhaupt keiner.“ Traditionell haben die meisten bis 17 Uhr ihre Stimme abgegeben, wobei die Briefwahl deutlich zunimmt. Die Stimmauszählung in Weichs dauert erfahrungsgemäß bis ca. 21 Uhr. 

Der 2. Bürgermeister Martin Hofmann (Mitte) mit weiteren Wahlhefern.

17.35 Uhr: Im Rathaus von Sulzemoos wird jetzt das Briefwahl-Team unter der Regie von Richard Wohlmut aktiv. Aus der ganzen Gemeinde Sulzemoos haben 515 Bürger Briefwahlunterlagen beantragt. Akuell kommen immer noch Bürger vorbei, die ihre Briefwahlunterlagen abgeben. Und so läuft der Vorgang ab: Zunächst öffnen die Helfer nach und nach die Wahlbriefe, die eingegangen sind, und prüfen den Wahlschein. Wenn der Wahlschein nicht in Ordnung ist, wird der Umschlag mit dem Stimmzettel aussortiert. Alle anderen Stimmzettelumschläge werden in Wahlurnen eingeworfen und ab 18 Uhr geöffnet und die Stimmen gezählt.

Das Briefwahlteam in Sulzemoos.

17.25 Uhr: Wahlvorsteherin Susanne Streibl gibt einen Überblick für Petershausen:  „Wir haben fünf Wahllokale und  fünf  Briefwahllokale. Am meisten ist immer mittags los und dann nach dem Sonntagskaffee von 15 bis 18 Uhr. Das schöne Wetter lädt diesmal direkt ein zu einem Wahlspaziergang.“ Richtig. Fast alle Wähler kommen bei dem Sonnenschein zu Fuß, Parkplätze rund um die Grundschule gibt es noch reichlich.

Wähler Patrick Peterson erklärt „Ich bin erst seit Februar in Petershausen. Ich gehe zur Wahl, weil es wichtig ist, seine Meinung zu äußern. Es ist auch nicht falsch, kleine Parteien zu wählen. Aber: Wenn ich nicht will, dass ganz bestimmte Gruppierungen ins Parlament kommen, darf ich an so einem Tag nicht zu Hause sitzen sondern muss dagegen anwählen. Jeder kann seine Stimme nutzen.“

Wahlhelfer mit Wahlvorsteherin Susanne Streibl (r.) in Petershausen

16.56 Uhr: Im Rathaus von Sulzemoos zeichnet sich eine hohe Wahlbeteiligung ab. Wie Wahlvorsteher und Vizebürgermeister Johannes Kneidl mitteilt, haben um 16.30 Uhr bereits 76 Prozent der Bürger (einschließlich der Briefwähler aus dem Stimmbezirk) von ihrem Wahlrecht gebrauch gemacht.

16.29 Uhr: Sehr gut besucht wurden die Wahllokale in Altomünster. Schon zur Mittagszeit waren gut die Hälfte der Wahlberechtigten in die Schule oder ins Seniorenheim gekommen, um dort in ihren Wahllokalen ihre Stimmzettel abzugeben. Auch zweiter Bürgermeister Josef Wiedmann  nutzte seine Pause, um in seinem Wahlbezirk in der Schule seine Stimmen abzugeben, bevor er dann wieder zum Auszählen in seinen Stimmkreis vom Untermarkt im Seniorenwohnen gehen musste.

Wahlhelfer in Altomünster v.l. Mathias Mehler, Brigitta Mair und Markus Huber

16 Uhr: Eine sehr hohe Wahlbeteiligung haben die Wahlhelfer im Wahlbüro im Haus der Schlawiner in Odelzhausen registriert. „Es sind mehr als in den letzten Jahren“, sagt Wahlhelferin Johanna Winkler. „Auch sehr viele junge Erstwähler gehen zur Wahl.“ Bereits rund 70 Prozent der Wähler haben dort ihre Stimme abgegeben, so die ersten Schätzungen. Im Nachbarwahllokal waren es am frühen Nachmittag rund 50 Prozent. Von den 928 registrierten Wähler haben sich dort 281 Bürger für die Briefwahl entschieden, die anderen sind zur Urnenwahl aufgerufen. Auch in diesem Wahllokal ist durchgehend Betrieb, die Wahlberechtigten stehen teilweise sogar Schlange. Die Sittenbacher können im dortigen Kindergarten ihre Stimme abgeben. „Am Nachmittag sind sehr viele junge Familien gekommen“, so Wahlhelferin Elisabeth Kappes. Viele Eltern haben ihre Kinder mitgebracht – so können die Wähler der Zukunft gleich erste Demokratie-Erfahrungen sammeln.

Rund 70 Prozent haben im Haus der Schlawiner in Odelzhausen schon ihre Stimme abgegeben. Das freut die Wahlhelfer Johanna Winkler und Edgar Hiller.


15.44 Uhr: Am frühen Nachmittag besuchte auch Wolfgang Hörl, zweiter Bürgermeister der Gemeinde Schwabhausen, das Wahllokal in Arnbach. Die gute Wahlbeteiligung zeigt sich auch hier seit in der Früh.

Schwabhausens zweiter Bürgermeister Wolfgang Hörl bei der Stimmabgabe.

15:30 Uhr: Es sind jetzt noch zweieinhalb Stunden Zeit, um zum Wählen zu gehen. Für alle, die noch unentschlossen sind, hier nochmal alle die Direktkandidaten in der Übersicht: Das sind die Kandidaten aus dem Stimmkreis Dachau

14.45 Uhr: Bürgermeister Harald Mundl und die Verwaltungsangestellte Sabine Dillitz haben um 13 Uhr die aktuellen Wahlzahlen für Weichs errechnet. Stimmbezirk I im Bürgersaal: 39,8 % Wahlbeteiligung/216 Wähler) Stimmbezirk II im Bürgerhaus: 41,37 %/206, Stimmbezirk III in der Aula der Grundschule: 38 %/245) Nicht eingerechnet sind die 844 Gemeindebürger, die Briefwahlunterlagen angefordert haben.

Bürgermeister Harald Mundl und die Verwaltungsangestellte Sabine Dillitz haben um 13 Uhr die aktuellen Wahlzahlen für Weichs errechnet.



14.36 Uhr:  In der Gemeinde Odelzhausen gibt es vier Wahllokale: Im Sitzungssaal im Rathaus, in den beiden Kindergärten sowie ein weiteres in Sittenbach. Sehr beliebt ist die Briefwahl: Von den und 3500 Wahlberechtigten haben 1500 Bürger Briefwahluntelragen beantragt. Im Rathaus können 628 Bürger ihre Stimme abgeben. "Ungefähr die Hälfte war schon da", erklärt Wahlhelfer Michael Kiemer. In Odelzhausen gibt es bei dieser Wahl eine weitere Besonderheit: Das ZDF hat sich zur Auszählung angekündigt. Die Odelzhauser Wahlergebnisse fließen mit in die Hochrechnungen ein.

14.31 Uhr: Rege Wahlbeteiligung herrscht auch im Pfaffenhofener Stimmbezirk, im neuen Wahllokal, im Kinderhaus in Pfaffenhofen. Wahlhelfer Leo Kaut seit zehn Jahren Wahlhelfer, bestätigt den fleißigen Gang der Pfaffenhofener Bürger zur Wahlurne und betonte: „Seit 10.30 Uhr herrscht permanenter Andrang, die Wähler stehen immer Schlange, so was hatten wir noch nie. Schmunzelnd meinte Kaut weiter, wenn das so weiter geht, dann werden aus 100 Prozent – 105 Prozent Wahlbeteiligung“. Auch Wahlhelfer Manfred Wolf sagte: „Wenn am Nachmittag kein Einbruch kommt, dann fällt die Wahlbeteiligung sehr gut aus“.

Rege Wahlbeteiligung herrscht auch im Pfaffenhofener Stimmbezirk, im neuen Wahllokal, im Kinderhaus in Pfaffenhofen.


14.25 Uhr: Die Gemeinde Schwabhausen  setzt sich aus sieben Urnenwahlbezirke und drei Briefwahlbezirken zusammen. Um die 1600 Wähler haben sich für die Briefwahl entschieden. Seit 8 Uhr zeichnet sich eine gute Wahlbeteiligung ab und zwischendrin bildeten sich sogar Warteschlangen vor den Kabinen. Ein gutes Zeichen, dass viele von ihrem Wahlrecht Gebrauch nehmen.

Stimmabgabe in Schwabhausen.


14.22 Uhr:  Karlsfeld, Wahllokal Aula Grundschule an der Krenmoosstraße: Die sechs Kabinen sind alle belegt, man muss warten. Wahlhelferin Marion Matura-Schwarz vom Bund Naturschutz Karlsfeld berichtet von der Vormittagsschicht: "Da war gut was los, haben sie uns gesagt." Die Nachmittagsschicht hat ebenfalls gut zu tun: "Teilweise gab es Schlangen von 20 Leuten." Sie hofft, dass sie im Laufe des Nachmittags dennoch dazu kommt, eine kleine Brotzeitpause einzulegen.

14.18 Uhr:

In Vierkirchen heißt es mittags um 14 Uhr bei fünf Wahlkabinen sogar Schlange stehen. Nach gut der Hälfte des Tages sind die Wahlhelfer in Vierkirchen sehr zufrieden mit der Wahlbeteiligung. „Es läuft gut, sogar besser als bei den letzten Wahlen“, sind sie sich einig.

In Vierkirchen heißt es mittags um 14 Uhr bei fünf Wahlkabinen sogar Schlange stehen.

14:08 Uhr: In einem bewegenden Video appelliert der Kreisjugendring Dachau an die Menschen, heute wählen zu gehen und Stellung zu beziehen. Der Film steht unter dem Motto: #miteinander #seidmutig #seidkreativ #engagierteuch #gehtwaehlen. Das Video gibt es unter anderem auf Youtube zu sehen.


13:56 Uhr: Auch Hilgertshausens Bürgermeister Markus Hertlein bittet die Menschen, wählen zu gehen.  Gestern schrieb er auf Facebook: „Ich kann jeden nur ermuntern, vom Wahlrecht Gebrauch zu machen und seine Stimme(en) abzugeben!“

13.26 Uhr: Wie der Vormittag in Prittlbach ablief, darüber informierte Wahlvorsitzender und Hebertshausens 2. Bürgermeister Martin Gasteiger: Genau 38 wahlberechtigte Bürger haben bis kurz vor 10.30 Uhr ihre Stimmzettel für die Landtags- und Bezirkstagswahl im Wahllokal in der alten Schule abgegeben. Das waren rund 15 Prozent der Wahlberechtigen des Stimmkreises Prittlbach, erklärt Gasteiger. Er und seine Wahlhelfer hatten alles im Griff.

Wahlvorstand Martin Gasteiger mit seinen Wahlhelfern im alten Schulhaus

13:10 Uhr: In Arnbach sind ständig alle Wahlkabinen besetzt, der Andrang ist groß. Viele haben bereits ihre Stimmen abgegeben.

13.05 Uhr: Petershausens Bürgermeister Marcel Fath appelliert an alle, heute ihre Stimmen abzugeben.

12.57 Uhr: Im Wahllokal im Sulzemooser Rathaus gibt es 496 Stimmberechtigte. Um 12 Uhr haben 171 Bürger ihre Stimmen abgegeben. Aus dem Ortsteil Sulzemoos haben 199 Bürger Briefwahlunterlagen angefordert.

12.50 Uhr: Hebertshausens Bürgermeister Richard Reischl freut sich auf Facebook über die gute Wahlbeteiligung in seiner Gemeinde: Bis Mittag waren bereits 71,4 Prozent beim Wählen.

12.42 Uhr: Bis zur Mittagszeit melden die Wahlhelfer in Rumeltshausen schon eine sehr gute Wahlbeteiligung.

12.34 Uhr: Kreuzholzhausen mit Priel und Rennhof ist mit 251 Bürgern der kleinste Wahlbezirk in der Gemeinde Bergkirchen. „Er läuft gut“, sagt stellvertretender Wahlleiter Josef Haas gegen Mittag. "Erst kamen einmal die Kirchenbesucher". Das Besondere: In Anbetracht des schönen Wetters waren vor dem Wahllokal im „Gmoahaisl“ die Wahlzettel an einer Tafel ausgehängt, und die Wähler, Jung und Alt, machten von der Informationsmöglichkeit regen Gebrauch, ehe sie ihre Stimme in der Wahlkabine abgaben. Etwa 30 Prozent der rund 180 Wahlberechtigten hatten ihre Stimme bereits per Briefwahl abgegeben. 

Informationen draußen vor dem Wahllokal im Gmoahaisl in Kreuzholzhausen.

12.10 Uhr: Genau dreizehn wahlberechtigte Bürger gaben ihre Stimme im Wahllokal im Feuerwehrhaus von Unterweilbach bis um 9.35 Uhr ab. Das sind grob geschätzt aber immerhin fast zehn Prozent der Wahlberechtigten von Unterweilbach. Die Wähler konnten sich in aller Ruhe ihre Kandidaten aussuchen. Etwas Mühe bereitete allerdings mitunter die großen Stimmzettel.

Wahllokal in Unterweilbach.

11.50 Uhr: Die Wähler aus Ampermoching ließen sich morgens Zeit, um ihre Stimme abzugeben. Bis gegen 9.30 Uhr hielt sich der Andrang in Grenzen. „Aber meist kommen die Wähler nach dem Kirchgang in das Wahllokal im Pfarrheim. Eigentlich hätte bis dahin ruhig ein paar Weißwürste aufgetischt werden können“, lachte ein Wahlhelfer.

Recht ruhig begannen die Wahlen in Ampermoching. Zeit für ein Foto war da allemal!

11.41 Uhr: Schon gegen 9 Uhr stellte  Haimhausens 2. Bürgermeisterin Claudia Kops eine rege Wahlbeteiligung für die Stimmbezirke 1 bis 4 in der Aula der Grund- und Mittelschule Haimhausen fest. Sie schätzte, dass so zwischen fünf und zehn Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme bis dahin abgegeben haben. Das verspricht  eine gute Wahlbeteiligung bis zum Abend.

2. Bürgermeisterin Claudia Kops (m.) mit ihren Wahlhelfern in der Aula der Grund- und Mittelschule Haimhausen.

11 Uhr: Hochbetrieb in Hebertshausen: Ein Menge Wähler und Wählerinnen gaben Vormittag ihre Stimmen in den beiden Hebertshauser Stimmbezirken im der Aula der Grund- und Mittelschule ab. Die Wahlhelfer um Bürgermeister Richard Reischl hatten alle Hände voll zu tun, um die Wahlunterlagen schnellstens an den Mann zu bringen bzw. die Stimmzettel ordnungsgemäß in den Wahlurnen zu verstauen. „Wir haben jetzt so um die zehn Prozent Wahlbeteiligung.  Ich schätze dass die Wahlbeteiligung bei uns bis zum Abend, einschließlich der Briefwahl, sich bei rund siebzig Prozent einpendeln wird“, meinte der Bürgermeister.

Gegen 10 Uhr war der Andrang der Wähler der beiden Stimmbezirke in Hebertshausen groß.


10.45 Uhr: Ulli Seidl von der Rathausverwaltung Weichs  informiert, dass heuer bei insgesamt 2530 Stimmberichtigten in Weichs 844 Briefwahlunterlagen angefordert haben.

Ulli Seidl mit den bis Sonntagvormittag bereits eingegangen Stimmabgaben der Briefwähler.


10.29 Uhr:  Dachaus Landrat Stefan Löwl war bereits wählen und bedankt sich auf Facebook bei allen Wahlhelfern im Landkreis.

8.45 Uhr: 2530 Stimmberechtigte gibt es heuer in Weichs, die in drei Wahlbezirke aufgeteilt sind: Zwei im Bürgersaal und einer in der Aula der Grundschule. Die beiden Bilder stammen von heute kurz 8.30 Uhr, als das Wähleraufkommen noch überschaubar war.

Stimmabgabe im Sport- und Bürgerhaus Weichs
Das Wahllokal Grundschule in Weichs.

8.15 Uhr:

Das Wahllokal in Arnbach öffnet um 8 Uhr. Die ersten Wähler standen bereits um 7.45 Uhr vor der Türe.

Alles bereit in Arnbach.

8 Uhr:  Nach den letzten Vorbereitungen  ist das Wahllokal im Rathaus von Sulzemoos seit 8 Uhr geöffnet. Die Wahlhelfer  Alexander Brunner, Markus Winter und Johann Stangl sind bereit. Da um 8.30 Uhr ein Gottesdienst stattfindet, wird bereits sehr früh mit ersten Wählern aus dem Kreis der Kirchgänger gerechnet. Auch Vizebürgermeister Johannes Kneidl hat bereits gewählt.

Die Wahlhelfer (von links) Alexander Brunner, Markus Winter und Johann Stangl sind bereit.


Nach den letzten Vorbereitungen  ist das Wahllokal im Rathaus von Sulzemoos seit 8 Uhr geöffnet.

Alle überregionalen Infos rund um die Landtagswahl in Bayern 2018 finden Sie natürlich auch bei uns:

Die Landtagswahl 2018 in Bayern gehört zu den wichtigsten politischen Ereignissen des Jahres. Die aktuellen Prognosen und Umfragen für Bayern haben daher große Auswirkungen auf die gesamte Bundespolitik. 

Wir geben Ihnen vorab alle wichtigen Informationen zum Termin der Bayern-Wahl am 14. Oktober und bieten einen Ausblick darauf, ab wann Hochrechnungen und Ergebnis der Landtagswahl in Bayern zu erwarten sind. 

Am Wahlabend erhalten Sie natürlich die aktuellsten Zahlen und Reaktionen im Live-Ticker. Alle Wähler, die ihre Entscheidung noch nicht getroffen haben, können den Wahl-O-Mat für Bayern nutzen und die Wahlprogramme der Parteien vergleichen.

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