MINT macht’s möglich: Schüler der Mint-AG mit Lehrern Anita Winckler (rechts), Christian Riedlberger (Zweiter von links) und Gästen. foto: ink

So macht die Physikstunde Laune

Bergkirchen - MINT ist seit ein paar Jahren in aller Munde. Es steht für Unterrichtsfächer aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Und für spannenden Unterricht - auch in Bergkirchen.

Bislang ist die Grund- und Hauptschule Bergkirchen die einzige MINT-Außenstelle im Landkreis Dachau. Weil anders als in anderen Schulen ein etwas „angestaubter“ Physikraum vorhanden war - „ein Glücksfall“, wie Bürgermeister Simon Landmann sagt - konnte dort ein naturwissenschaftlich-technisches Schülerlabor eingerichtet werden. Die Förderung erfolgt zum einen über das Projekt „Unternehmergeist in die Schulen“ des Bundeswirtschaftsministeriums und zum anderen durch das Fraunhofer-Institut.

Landmann als Auftraggeber des Projekts zeigte sich bei der Abschlusspräsentation begeistert, wie souverän Franziska und Thomas stellvertretend für die MINT AG der Mittelschule Bergkirchen die Projektergebnisse vortrugen. Jannek und Felix von der MINT AG führten den Gästen von der TU München und dem Fraunhofer Institut Versuche zu Magnetismus und Elektrizität vor.

„Die Freude am selbstständigen, aktiven Erforschen im Physikunterricht zu erwecken, war unser Ziel“, sagt Anita Winckler. Sie leitet den Fachbereich Naturwissenschaften und die Steuergruppe „MINT-Projekt“. Einig ist sie sich mit ihrem Kollegen Christian Riedlberger, „dass dieses Projekt eine tolle Möglichkeit war, die Schüler aktiv mit in den Lernprozess einzubauen“.

Natürlich kommt das Projekt allen Schülern der Grund- und Mittelschule zugute. Der Physikunterricht wird nun komplett neu strukturiert und gibt Raum für viele spannende, selbstentdeckende Experimente.

Dahinter steckt viel Arbeit. Die jahrelang nicht genutzte Physiksammlung musste entstaubt und nach Themenbereichen neu sortiert werden. Tatkräftig setzten sich nicht nur die betreuenden Lehrer Anita Winckler und Christian Riedlberger ein, sondern auch Josef Fertl aus Dachau. Der pensionierte Gymnasiallehrer für Physik stand dem Projekt als Experte mit viel Herzblut zur Seite. Für so viel Engagement ist Bürgermeister Landmann Josef Fertl besonders dankbar.

Bisher hat die Bürgerstiftung Bergkirchen die Neuanschaffung von Geräten mitfinanziert. Bürgermeister Simon Landmann ist sich sicher, dass der Stiftungsrat zustimmt, auch künftig zu unterstützen.

(ink)

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