Matchwinner: Matthias Weber sorgte für den entscheidenden Punkt in Mendig. foto: haelke

Meister Mendig machtlos gegen ASV

Dachau - Die Leistungskurve der Volleyballer des ASV Dachau geht in der 2. Bundesliga Süd weiter steil bergauf. Mit dem 3:1 (25:23, 25:18, 23:25, 25:22)-Erfolg beim VC Eintracht Mendig feierte das Team vom Stadtwald seinen vierten Sieg in Folge.

Was noch vor vier Wochen unmöglich erschien, ist am vergangenen Samstag Wirklichkeit geworden: ein Sieg beim amtierenden Meister der Südstaffel, dem VC Eintracht Mendig.

Die Vulkan-Eifel ist ein beliebtes Ausflugsziel, aber eigentlich nicht für das Volleyball-Team des ASV Dachau. Eigentlich. Dort, wo es in den vergangenen Jahren eine Niederlage nach der anderen hagelte, genau dort hat das Team um ASV-Kapitän Thomas Mersmann mit dem Sieg eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass der schlechte Saisonstart ad acta gelegt worden ist. Vergessen und abgehakt scheint beim ASV Dachau der schlechte Saisonstart, anders ist die Leistungssteigerung in der vergangenen vier Partien nicht zu erklären.

Vielleicht gibt es ja doch einen Grund: das neue Trainer-Triumvirat. Andreas Wilhelm, Andreas Schwarz und Klaus Dammann leisten augenscheinlich hervorragende Arbeit - und die Spieler danken es mit guten Leistungen. „Der Sieg tut gut“, freut sich Klaus Dammann. „Aber wir wollen uns nicht auf den Lorbeeren ausruhen, sondern wir müssen weiter arbeiten. Die Mannschaft ist noch immer nicht da, wo sie eigentlich stehen könnte“, gibt der Coach zu bedenken. Dabei bezieht sich der Dachauer Coach nicht alleine auf die Tabellenposition (Platz sieben), sondern auf das Leistungsvermögen seiner Mannschaft.

Dass die Stadtwälder aber mittlerweile auch Rückschläge verkraften können, stellten sie am vergangenen Samstag unter Beweis. Am Samstagmorgen erhielt das Team die Nachricht, dass es auf Mittelblocker Andreas Lengler (krank) und Zuspieler Florian Lillig (persönliche Gründe) verzichten muss. Aber auch in der Partie zeigten die Dachauer Nervenstärke. Nach dem knapp verlorenen dritten Satz spielte der Gastgeber gegen Ende des vierten Durchgangs Alles-oder-Nichts, mit dem besseren Ende für den ASV. Nachdem Matthias Weber den Matchball im Feld des Gastgebers versenkt hatte, war die Freude auf Seiten des ASV Dachau natürlich groß. Katzenjammer dagegen beim Gastgeber, der einfach nicht aus der Abstiegszone heraus kommt.

Am kommenden Samstag trifft der ASV im Heimspiel auf den TSV GA Stuttgart. Dort können die Stadtwälder einen weiteren Schritt in Richtung vordere Tabellenregion machen.

Stenogramm

ASV Dachau: Sebastian Wenninger, Florian Malescha, Matthias Weber, Marko Riedlbeck, Felix Böing, Torsten Pohl, Thomas Mersmann, Lucian Jachowicz.

Bruno Haelke

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