Messer an den Hals gehalten und Geld gefordert

Karlsfeld - In der Nacht von Samstag auf Sonntag hat ein 30-jähriger Karlsfelder die wohl schlimmsten Minuten seines Lebens durchstanden. Ein unbekannter Räuber hielt ihm ein Messer an den Hals.

Der 30-Jährige war gegen 1.10 Uhr zu Fuß auf der Hochstraße nahe des Karlsfelder Hallenbades unterwegs gewesen. Plötzlich wurde er von hinten angegriffen und spürte eine Messerklinge am Hals. Der Unbekannte, der sein Gesicht mit einer Sturmmaske bedeckt hatte, forderte Geld von dem nächtlichen Spaziergänger.

Der Karlsfelder gab ihm daraufhin sofort alles, was er bei sich hatte. Anschließend floh der Unbekannte zu Fuß.

Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord sowie aus München rückten wenig später mit mehreren Fahrzeugen und einem Hubschrauber aus, um den Täter zu stellen – doch die Suche war vergebens. Nach zweieinhalb Stunden musste der Einsatz erfolglos abgebrochen werden.

Über den Täter konnte der Karlsfelder nur wenige Angaben machen: Dieser sei 1,80 Meter groß und habe mit einem türkischen oder slawischen Akzent gesprochen. Die Kripo in Fürstenfeldbruck führt die Ermittlungen dieser räuberischen Erpressung. Ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord bezeichnete der Heimatzeitung gegenüber die Beute als „gering“. (weg)

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