Strahlten mit der Sonne um die Wette (von links): TSV-Chef Helmut Pfeil, Bürgermeister Josef Mederer, Rektorin Nicola Lachner und BFV-Vertreter Peter Schmid beim Durchschneiden der Absperrung zum neuen Minispielfeld auf dem Schwabhausener Sportgelände. Foto: Lachner

Minispielfeld seiner Bestimmung übergeben

Schwabhausen - Das neue DFB-Minispielfeld auf dem Schwabhausener Sportgelände ist offiziell seiner Bestimmung übergeben worden.

Die Eröffnung geriet dank eines ansprechenden Programms und perfekter Organisation durch Gemeinde, Grundschule und TSV Schwabhausen sowie strahlenden Sonnenschein zu einem kleinen Volksfest, das von zahlreichen Gästen und Zuschauern besucht wurde.

Den ökumenischen Segen bekam das Spielfeld von Pfarrer Dr. Paul Inje und Stefan Pickart. Bürgermeister Josef Mederer ließ in seiner Begrüßung den glücklichen Umstand, dass der TSV ein Minispielfeld „ergattert“ hat, noch einmal Revue passieren.

170 Mini-Spielfelder sind Bayern und zwei davon dem Landkreis Dachau vom DFB zugeteilt worden. Eines davon bekam durch die Fürsprache des damaligen Bezirksjugendleiters Manfred Weisenburger der TSV Schwabhausen.

Mit Unterstützung der Gemeinde, die für das notwendige Grundstück sorgte und dazu knapp 30 000 Euro für den Unterbau aufwendete, wurde im vergangenen Herbst mit der Errichtung des kompakten Allwetter-Spielfeldes begonnen, der nun an die Kinder und Jugendlichen der Gemeinde übergeben wurde.

Mit einer sportlichen Tanz- und Gesangeinlage bereicherten Schüler das Programm. Und bevor auf dem neuen Spielfeld eine Mini-WM über die Bühne ging, war die Prominenz gefordert, ihr fußballerisches Können beim Sieben-Meter-Schießen unter Beweis zu stellen.

Neben den Festrednern und den Bürgermeistern versuchte fast der gesamte Gemeinderat, Wolfgang Sterflinger, den Torhüter der zweiten Schwabhausener Fußballmannschaft, zu bezwingen. Und der musste sich mächtig ins Zeug legen, um möglichst viele Bälle zu halten, denn schließlich ging es um einen guten Zweck. Für jeden gehaltenen Siebenmeter legte der TSV einen kleinen Obolus für das Partnerprojekt „Mosambik“ des Bayerischen Fußball-Verbandes zur Seite, und es kam eine ansehnliche Summe zusammen. (ela)

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

154 Sturmeinsätze in sieben Stunden
Das Sturmtief Sabine bescherte den Feuerwehren im Landkreis 154 Einsätze. 39 Feuerwehren von 67 im Landkreis waren quer durch den Landkreis im Einsatz, unter anderem …
154 Sturmeinsätze in sieben Stunden

Kommentare