Mittelschule: Landtag schmettert Eilpetition ab

Dachau - Die Eilpetition zum Erhalt der Hauptschule Hebertshausen ist gestern vormittag im Bildungsausschuss des Bayerischen Landtags abgelehnt worden.

Gemeinde- und Kreisrätin Marianne Klaffki (SPD) hatte die Eingabe zusammen mit 800 Unterschriften überreicht.

Die Mehrheit im Ausschuss schloss sich der Empfehlung der Staatsregierung an, der Petition nicht zu entsprechen, „soweit das Anliegen der Petentin über die Existenz rechtlicher Möglichkeiten hinausreicht und eine einseitige Regelung angestrebt wird, die ausschließlich dem Erhalt der Hauptschule Hebertshausen ohne Rücksicht auf sonstige Interessen dient“, wie es in der Begründung heißt.

Bei der anstehenden Entscheidung der Regierung von Oberbayern über den angekündigten Antrag der Gemeinde Röhrmoos auf Schulsprengeländerung (man will alle Schüler künftig nach Indersdorf schicken) sei allerdings die Gefährdung eines Hauptschulstandorts „ein gewichtiger Faktor“, betont der Ausschuss in seiner Erklärung. Und weiter: „Durch das Ende des Schulverbands Hebertshausen (...) wäre nicht nur der Ganztagszug der Hauptschule, sondern der Hauptschulstandort Hebertshausen insgesamt gefährdet.“

Die Regierung sei deshalb „bemüht, eine konsensuale Lösung herbeizuführen, mit der beide Gemeinden leben können“, betont Staatssekretär Dr. Marcel Huber in einer internen Stellungnahme, die der Heimatzeitung vorliegt. Dazu befinde man sich in Gesprächen mit allen Beteiligten vor Ort. (tor)

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