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Packende Inszenierung: Janet Bens als Edith Piaf und Ansgar Wilk in wechselnden Rollen.

Packende Inszenierungen

Edith Piaf im Hoftheater Bergkirchen macht süchtig

Bergkirchen - Der Ruhm der legendären französischen Chansonsängerin Edith Piaf (1915-1963) ist nicht verblasst.  Zu ihrem 100. Geburtstages feiert sie auch das Hoftheater Bergkirchen - mit einem packenden Musical.

Der Ruhm der legendären französischen Chansonsängerin Edith Piaf (1915-1963) ist nicht verblasst. Aus Anlass ihres 100. Geburtstages feiert sie auch das Hoftheater Bergkirchen.

Was die magnetische Anziehungskraft und den Zauber der einzigartigen Sängerin mit der gewaltigen Stimme ausmachen, beleuchten die drei Mitwirkenden als eingespieltes Team seit dem Jahr 2008. „Eine Edith Piaf wird es nie wieder geben“, heißt es in dem Musical „Edith Piaf – Süchtig nach Liebe“ von Sebastiano Meli und Wolfgang Wittig, das im Hoftheater in der Inszenierung von Herbert Müller über 90 Mal gespielt worden ist.

Ein sensationeller Erfolg, der anfangs undenkbar erschien. Nun stießen die Zuschauer mit einem Gläschen Sekt auf das Ereignis an, denn in der Jubiläumsspielzeit 2015/16 rückt das Theater, das sein zehnjähriges Bestehen am Standort Bergkirchen feiert, Jahrestage großer Persönlichkeiten und herausragende Ereignisse ins Blickfeld.

Janet Bens ist seit Aufnahme des Stücks in der Titelrolle zu erleben, und sie bezaubert vom ersten Moment an, wenn sie aus dem Dunkel in ihrem schlichten schwarzen Kleid den Zuschauerraum betritt und das Chanson „Non, je regrette rien“ („Nein, ich bedaure nichts“) singt. „Die Piaf singen und spielen zu dürfen, macht mir nach wie vor großen Spaß“, sagt Janet Bens.

Ansgar Wilk verwandelt sich in der packenden Inszenierung in die jeweiligen Partner und Weggefährten der Piaf. Als Louis Leplée entdeckt er das Straßenmädchen für die Bühne. Er erkannte: „Sie hat das gewisse Etwas“. Wilk spielt den tödlich verunglückten Liebhaber, den Boxer Marcel Cerdan, und steht der Sängerin als Ehemann Theo bis zum bitteren Ende zur Seite.

An dem unglaublichen Erfolg des meistgespielten Stücks des Hoftheaters seit seinem Bestehen hat der musikalische Leiter Max I. Milian maßgeblichen Anteil. Als virtuoser Pianist begleitet er einfühlsam und setzt musikalisch die Akzente. Die Geburtstagsvorstellung war wiederum nahezu ausverkauft. Ein Ende ist nicht abzusehen. Die Zuschauer sind süchtig nach Edith Piaf und ihrer bewegenden Geschichte in Dur und Moll.

Am Samstag, 16. Januar, um 20 Uhr findet die nächste Aufführung des Musicals „Edith Piaf -Süchtig nach Liebe“ statt.

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